Kritischer Tag bei der CHP: Drei Sitzungen hintereinander
Kemal Kılıçdaroğlu, der durch eine Entscheidung über absolute Nichtigkeit an die Spitze der CHP berufen wurde, wird heute den kritischen Sitzungen des ZEK und des Parteirats vorsitzen. Auf der anderen Seite wird der gewählte Parteivorsitzende Özgür Özel eine Rede bei der Fraktionssitzung seiner Partei im türkischen Parlament halten.
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Kemal Kılıçdaroğlu, der per Gerichtsbeschluss zum CHP-Vorsitzenden ernannt wurde, wird heute in der CHP-Parteizentrale in Ankara seine ersten großen Sitzungen mit dem Zentralkomitee (ZEK) und anschließend mit dem Parteirat (PM) leiten.
Das ZEK tritt um 11.00 Uhr zusammen, der Parteirat um 14.00 Uhr. Die Hauptthemen dieser Treffen werden die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Partei sowie die Auswirkungen der Führungskrise sein. Es wurde berichtet, dass Kılıçdaroğlu bei der Eröffnung des Parteirats eine Bewertung der aktuellen Lage vornehmen wird, wobei aktuelle politische Themen und die Arbeitsweise der Disziplinarkomitees der Provinzen detailliert erörtert werden sollen.
In politischen Kreisen wird zudem gemunkelt, dass Kılıçdaroğlu aufgrund der anhaltenden Führungsdebatten innerhalb der Partei keinen Antrag beim Parlamentspräsidium für die Fraktionssitzung in der Großen Nationalversammlung der Türkei gestellt hat.
ÖZEL SPRICHT BEI DER FRAKTIONSSITZUNG
Der gewählte CHP-Vorsitzende Özgür Özel wird heute um 13.30 Uhr bei der Fraktionssitzung seiner Partei in der Großen Nationalversammlung der Türkei ans Rednerpult treten und Erklärungen zur aktuellen Politik sowie zur Parteiarbeit abgeben.
Zeynel Emre von der CHP, der nach der gestrigen ZEK-Sitzung eine Erklärung abgab, sagte: „Wenn Sie darauf achten, können diejenigen, die durch absolute Nichtigkeit an die Macht gekommen sind, nirgendwo mit dem Volk zusammentreffen. Aber wir werden gemäß unserem Verständnis von Politik weiterhin transparent und in ständigem Austausch mit unseren Bürgern und Parteimitgliedern daran arbeiten, wie wir die Zukunft retten, wie wir sie gestalten und wie wir für unser schönes Land eine Regierung und Verwaltung schaffen können, die es wirklich verdient.“