Landwirte in Manisa schildern CHP-Chef Özgür Özel ihre Sorgen

Im Bezirk Turgutlu in Manisa schütteten Landwirte Tomaten und Auberginen vor CHP-Parteichef Özgür Özel aus, um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen.

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Im Bezirk Turgutlu in der Provinz Manisa schütteten Landwirte Tomaten und Auberginen vor den CHP-Parteivorsitzenden Özgür Özel, um ihre landwirtschaftlichen Nöte zum Ausdruck zu bringen. Dabei berichteten sie von ihren wirtschaftlichen Schwierigkeiten und äußerten scharfe Kritik an der Regierungspolitik.

'ES GIBT NICHTS MEHR ZU VERKAUFEN: KEIN HAUS, KEIN AUTO, KEIN FELD'

Die Landwirte Metin Arıkanlı und Harun Özen aus Turgutlu erklärten, dass sie darüber nachdenken, den Anbau einzustellen. Arıkanlı sagte: "Wir haben dieses Jahr Auberginen gepflanzt und bei 15 Dönüm einen Verlust von 200.000 Lira gemacht. Auch die Tomaten blieben auf dem Feld, wir konnten sie nicht verkaufen. Mit Weinbau und Viehzucht haben wir ebenfalls Verluste eingefahren. Die Arbeits- und Materialkosten decken die Erträge nicht, alles ist ein Verlustgeschäft."

Özen betonte, dass die Landwirte aufgrund der Regierungspolitik hoch verschuldet seien: "Es gibt nichts mehr zu verkaufen: kein Haus, kein Auto, kein Feld. Die Regierung hat die Kleinbauern ruiniert. Alles ist ein Verlust, dieses Jahr ist Schluss." Özen fügte hinzu, dass die Kosten für Düngemittel und Pestizide so hoch seien, dass eine Produktion unmöglich geworden sei.

LANDWIRTE SIND VERÄRGERT

Özen kritisierte zudem die Praxis des Landwirtschafts- und Forstministeriums, landwirtschaftliche Flächen zu verpachten: "Es gibt niemanden mehr, der etwas anbauen kann, an wen wollen sie das verpachten? Der Landwirtschaftsminister macht hier einen Fehler. Die Inflation lässt sich nicht durch die Produkte der Landwirte senken; wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir unsere Kosten nicht mehr decken können."

Die Landwirte erklärten, dass die Maßnahmen zur Senkung der Inflation sie negativ beeinflussen würden und die Regierung keine Lösungen für die Probleme der Bauern finde.