Mansur Yavaş bringt Vorwürfe zur Becher-Ausschreibung vor Gericht

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, hat die Vorwürfe bezüglich der Beschaffung von Pappbechern vor Gericht gebracht und AKP-Mitglieder als Zeugen benannt.

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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, hat die Vorwürfe im Zusammenhang mit der in der Öffentlichkeit diskutierten Ausschreibung für Pappbecher vor Gericht gebracht. In diesem Prozess wurde beantragt, dass der AKP-Abgeordnete für Ankara, Osman Gökçek, und der AKP-Provinzvorsitzende von Ankara, Hakan Han Özcan, als Zeugen aussagen.

Die ABB erklärte, dass das Ausschreibungsverfahren transparent durchgeführt wurde und die Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprechen.

Laut der Erklärung der Stadtverwaltung umfasst die Ausschreibung, die den Kauf von 427 verschiedenen Artikeln beinhaltet, zahlreiche Bereiche, von Friedhofsdiensten bis hin zur Versorgung von städtischem Personal.

Die Ausschreibung wurde am 18. März 2025 einer internen Prüfung unterzogen und hat eine Vorprüfung durch den Rechnungshof (Sayıştay) durchlaufen; es wurde kein Schaden für die öffentliche Hand festgestellt. Der Rechnungshof stellte lediglich einen Unterschied von einem Millimeter bei der Größe der Becher fest, was dem betreffenden Unternehmen in Rechnung gestellt wurde.

Die ABB gab bekannt, dass das Unternehmen, das die Produkte im Rahmen der Ausschreibung lieferte, bereits in der Vergangenheit mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet habe und während der Amtszeit der vorherigen Verwaltung 89 Ausschreibungen erhalten habe. Unter der Amtszeit von Mansur Yavaş habe dieses Unternehmen hingegen nur 24 Ausschreibungen erhalten.

Die in der Öffentlichkeit häufig geäußerte Behauptung, die „Becher seien für den Karşıyaka-Friedhof gekauft worden“, wurde von der Stadtverwaltung ebenfalls dementiert.

Es wurde klargestellt, dass die Materialien von über 1200 Friedhöfen in ganz Ankara, von Stadtteilverwaltungen (Muhtarlık) und städtischen Einheiten genutzt werden. Zudem wurde erklärt, dass die Behauptung, die Ware sei mit „25 Lastwagen transportiert worden“, nicht korrekt sei; die tatsächliche Anzahl betrage 5 Lastwagen.

Der Leiter der Friedhofsabteilung trat nach diesen Vorwürfen von seinem Amt zurück und reichte Strafanzeige gegen diejenigen ein, die Anschuldigungen gegen ihn erhoben hatten. Die ABB teilte mit, dass sie alle Dokumente und internen Prüfberichte bei der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eingereicht und eine offizielle Strafanzeige erstattet habe.