Mansur Yavaş fordert Neuwahlen: Es ist an der Zeit

Die Abstimmung bei der Vorwahl der CHP zur Bestimmung des Präsidentschaftskandidaten ist beendet. Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, rief nach der hohen Wahlbeteiligung zu Neuwahlen auf und sagte: „20 Millionen Menschen sind zu einer Wahlurne gegangen, obwohl sie dazu nicht verpflichtet waren.“

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Der Abstimmungsprozess bei der von der CHP organisierten Vorwahl zur Bestimmung ihres Präsidentschaftskandidaten ist beendet und die Wahlurnen wurden geschlossen. Die Stimmenauszählung hat landesweit begonnen. Bei der Vorwahl, bei der die Beteiligung sehr hoch war, wird geschätzt, dass etwa 20 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben haben.

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, ging in einer Erklärung in der Hauptstadt auch auf den Grund für diese hohe Beteiligung ein. Yavaş äußerte sich wie folgt: „Wären diese Ereignisse heute nicht geschehen, wäre die Beteiligung vielleicht nicht so hoch gewesen. Das bedeutet, dass die Reaktion sehr groß ausfällt, wenn man rechtswidrig handelt.“ 

Zu Neuwahlen sagte Yavaş Folgendes:

 „Wir werden mit einer vorgezogenen Wahl ein Beispiel für die Türkei sein. Denn dem Konkurrenten ein Bein zu stellen, ist nicht mit der Demokratie vereinbar. Ich denke, etwa 20 Millionen Menschen sind heute zu einer Wahlurne gegangen, obwohl sie dazu nicht verpflichtet waren. Die Zeit für Neuwahlen ist längst gekommen. Denn keiner dieser jungen Menschen hat seit seiner Geburt eine andere Regierung erlebt.“

WAS WAR GESCHEHEN?

Özgür Özel hatte in einer heutigen Erklärung gesagt: „Das Interesse der Bevölkerung an den Solidaritätsurnen des Volkes ist zehnmal so groß wie an den Mitgliederurnen.“ Andererseits hatte die CHP die Bürger dazu aufgerufen, sich heute in Saraçhane zu versammeln.


Die Generalsekretärin der CHP, Selin Sayek Böke, hatte bekannt gegeben, dass die Urnen für die Präsidentschaftsvorwahl aufgrund der hohen Beteiligung bis 19:00 Uhr geöffnet bleiben würden.