Mansur Yavaş setzt Serie „Wie man eine Stadt ermordet“ fort
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, hat im dritten Teil seiner Beitragsserie mit dem Titel „Wie man eine Stadt ermordet“ den Skandal um die Geschossflächenzahl-Erhöhung in Keçiören Ovacık offengelegt. Yavaş erklärte: „Dies ist kein Stadtentwicklungsplan, sondern ein Renditeprojekt, das die Zukunft der Stadt zerstört.“
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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara (ABB), Mansur Yavaş, hat den dritten Teil seiner auf seinem Social-Media-Konto gestarteten Beitragsserie „Wie man eine Stadt ermordet“ veröffentlicht. Diesmal galt sein Fokus dem Stadtviertel Ovacık im Bezirk Keçiören. Yavaş erläuterte, wie die Änderungen der Geschossbegrenzungen in der Region dem städtebaulichen Verständnis von Ankara geschadet haben.
IN OVACIK VON 3 AUF 40 ETAGEN: „DIE ETAGEN WURDEN ERHÖHT, DIE ZUKUNFT IST VERSCHWUNDEN“
Yavaş teilte zudem ein Video über die Region Ovacık, das die dortige Fehlbebauung aufzeigt, und äußerte sich wie folgt:
„Dies ist Ovacık. Die für diese Region im Jahr 1998 vorgesehene Begrenzung auf 3 bis 5 Etagen wurde durch eine Revision, die 2011 während der Amtszeit der vorherigen Verwaltung durchgeführt wurde, regelrecht dem Erdboden gleichgemacht. Zuerst wurde sie auf mindestens 8 Etagen angehoben, danach wurden sogar Gebäude mit bis zu 40 Etagen genehmigt.“
Yavaş bezeichnete die durch die Etagenaufstockungen entstandene Betonwüste als „Produkt von Planänderungen, die um der Rendite willen vorgenommen wurden“.
„DIE ZUKUNFT DER STADT WIRD ZERSTÖRT“
Der ABB-Bürgermeister betonte, dass die vorgenommenen Bebauungsplanänderungen eher renditeorientiert als stadtplanerisch seien, und sagte:
„Die Gebäude, die heute in Ovacık in die Höhe ragen, sind das Ergebnis genau jener Planänderungen, die um der Rendite willen vorgenommen wurden. Dies ist kein Stadtentwicklungsplan, sondern ein Renditeprojekt, das die Zukunft der Stadt zerstört.“
Mansur Yavaş hatte bereits in ähnlichen Beiträgen zuvor darauf aufmerksam gemacht, wie die während der AKP-Ära vorgenommenen Bebauungsplanänderungen die Grünflächen und die natürliche Struktur in Ankara zerstört haben.