Mansur Yavaş traf sich mit Özgür Özel: Scharfe Kritik am Polizeieinsatz
Die Krise, die mit Spannungen bei einer Räumung in der CHP-Parteizentrale begann, führte zu einem Polizeieinsatz und einem Anstieg der Spannungen innerhalb der Partei. Nach den Vorfällen besuchte Mansur Yavaş Özgür Özel im Parlament und äußerte sich zu den Geschehnissen.
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Die Spannungen, die am Morgen in der Zentrale der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) in Ankara aufgrund einer Räumungsentscheidung begannen, eskalierten durch das Eingreifen der Polizei weiter. Es wurde berichtet, dass die Bereitschaftspolizei das Gebäude betrat, Türen aufbrach, bis in die Verwaltungsetage vordrang und während des Einsatzes Tränengas einsetzte. Viele Parteimitglieder waren von dem Gas betroffen.
UNTERSTÜTZUNG FÜR ÖZGÜR ÖZELS MARSCH
Nach dem Polizeieinsatz verließ der CHP-Vorsitzende Özgür Özel die Parteizentrale und begann einen Marsch zum Parlament. Während dieses Marsches zeigten Bürger ihre Unterstützung durch Hupkonzerte, wobei die Spannungen zwischen Parteianhängern und Sicherheitskräften zeitweise zunahmen. Als Özel das Parlament erreichte, wurde er von den Abgeordneten mit Applaus empfangen.
MANSUR YAVAŞ KRITISIERT POLIZEIEINSATZ
Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, traf sich mit Özgür Özel in dessen Büro im Parlament. Nach dem Treffen äußerte sich Yavaş gegenüber der Presse und drückte sein Unbehagen über den Polizeieinsatz mit folgenden Worten aus:
"Dass die Polizei auf diese Weise in die Partei eindringt, ist falsch. Normalerweise sind das Dinge, die durch Gespräche gelöst werden können. Es war nicht angemessen, dass die Polizei auf diese Weise in eine hundertjährige Partei eindringt."
Zudem fügte Yavaş hinzu: "Auch die Polizisten sind unsere Mitmenschen. Man sollte die Menschen nicht auf diese Weise gegeneinander aufbringen. Außerdem hätten auch die Parteimitglieder nicht aufeinanderprallen dürfen."
KEIN TREFFEN MIT KILIÇDAROĞLU
Auf die Frage von Journalisten nach dem Treffen, ob er Kontakt zu Kemal Bey oder dessen Team gehabt habe, antwortete Mansur Yavaş mit "Nein".