Maul-und-Klauenseuche sorgt weiterhin für Besorgnis
In Artvin erleben Viehzüchter aufgrund der Maul-und-Klauenseuche schwierige Zeiten. Der CHP-Abgeordnete Uğur Bayraktutan betonte, dass der Staat nun sein Verständnis als Sozialstaat unter Beweis stellen müsse.
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Nach Kars und Ardahan breitet sich die Maul-und-Klauenseuche nun auch in den Landkreisen Şavşat und Ardanuç in Artvin weiter aus. Diese Situation hat in der Region für ernsthafte Besorgnis gesorgt. Der CHP-Abgeordnete für Artvin, Uğur Bayraktutan, reiste nach Artvin, um die Lage vor Ort zu untersuchen und gab wichtige Erklärungen ab.
Bayraktutan sagte: "Die Maul-und-Klauenseuche, die in der Region Kars-Ardahan begann und sich bis nach Artvin ausbreitete, schädigt unsere Erzeuger weiterhin. Bei meinen Untersuchungen vor Ort habe ich festgestellt, dass dieses Problem erst ernst genommen wurde, nachdem es in der Presse thematisiert wurde. Dass die Landwirtschaftsbehörden erst spät in den Prozess eingegriffen haben, hat unsere Bürger in eine schwierige Lage gebracht."
Bayraktutan wies auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Viehzüchter hin und erklärte: "Die Erzeuger leiden unter großen Problemen aufgrund von Schulden für Futtermittel und Tierkredite. Sie fordern eine Stundung ihrer Schulden bei der Ziraat Bankası. Die Unterstützung und Subventionen, die der Staat in dieser Hinsicht bereitstellen wird, sind von großer Bedeutung. Zudem muss eine medikamentöse Unterstützung für die Tiere gewährleistet und die Probleme bei den Zahlungen für private tierärztliche Leistungen müssen beseitigt werden."
Bayraktutan betonte, dass der Staat sein Verständnis als Sozialstaat zeigen müsse, und fügte hinzu: "Wenn der Staat ein Sozialstaat ist, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt. Den Viehzüchtern, die unter den Missständen in Ardanuç und Şavşat leiden, muss geholfen werden."