Meral Akşeners Ankara-Plan enthüllt! Was sagte sie nach der GİK-Sitzung?

Nachdem die İYİ Parti das Angebot der CHP zur Zusammenarbeit bei den Kommunalwahlen abgelehnt hat, ist der Ankara-Plan der Parteivorsitzenden Meral Akşener bekannt geworden.

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Auf dem Weg zu den Kommunalwahlen am 31. März 2024 haben die politischen Parteien ihre Aktivitäten intensiviert. Die Entscheidung des Generalverwaltungsrats (GİK) der İYİ Parti, das Angebot der CHP zur Zusammenarbeit bei den Kommunalwahlen mit Stimmenmehrheit abzulehnen, bleibt ein zentrales Thema auf der politischen Agenda.

DIE ORGANISATIONEN WOLLTEN EINE „ZUSAMMENARBEIT“, DER GİK LEHNTE AB

Obwohl die Provinz- und Bezirksverbände der İYİ Parti Akşener dazu drängten, eine Zusammenarbeit einzugehen, führte die Ablehnung des Angebots durch den GİK zu parteiinternen Diskussionen.

SORGE IN DER İYİ PARTI ÜBER ISTANBUL UND ANKARA

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, befürchten einige Funktionäre der İYİ Parti, dass die İYİ Parti für das Ergebnis verantwortlich gemacht werden könnte, falls bei den Kommunalwahlen am 31. März Städte wie Istanbul und Ankara, die 2019 gewonnen wurden, verloren gehen. Die Funktionäre, die darauf hinweisen, dass die Wähler an der Wahlurne an einer Zusammenarbeit festhalten würden, geben zu bedenken, dass der Wahlprozess für die İYİ Parti negativ ausgehen könnte.

VERSTIMMT ÜBER KRITIK

Andererseits betonen viele Funktionäre, die unterstreichen, dass „die Entscheidung zwar riskant ist, die Partei aber nun eigenständig existieren muss“, dass sie über die scharfe Kritik aus dem Lager der Opposition verärgert seien. Die Funktionäre, die betonen, dass die İYİ Parti eine von der CHP unabhängige, ideologisch geprägte und „eigenständige“ Partei sei, erklären, dass die Entscheidung, getrennt in die Wahlen zu gehen, respektiert werden müsse. Die Funktionäre, die darauf hinweisen, dass die Entscheidung einseitig bewertet werde, merken zudem an, dass die Erklärungen derjenigen, die mit „Nein“ zur Zusammenarbeit gestimmt haben, nicht berücksichtigt würden.

Die Funktionäre geben an, dass die Kritik von Personen, die der CHP nahestehen, an ihrer Partei zu einer Polarisierung führen werde.

„ICH WERDE ÜBER ANKARA NOCH EINMAL ABSTIMMEN LASSEN“

Es wird vermutet, dass Akşeners scharfe Rhetorik in Bezug auf das „Bündnis“ aufgrund der Kritik aus der CHP weiter anhalten wird. Ein hochrangiger Funktionär der İYİ Parti betonte, dass die Parteivorsitzende Meral Akşener beim Verlassen der GİK-Sitzung, in der über das „Zusammenarbeitsangebot“ abgestimmt wurde, gesagt habe: „Ich werde über Ankara noch einmal abstimmen lassen“, und kommentierte dies mit den Worten: „Ich glaube, dass die Parteivorsitzende dieses Versprechen einlösen wird.“