MHP-Politiker Feti Yıldız kritisiert Haftbefehle mit diesen Worten
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız betonte, dass Haftbefehle mit Vorsicht erlassen werden müssten. Er unterstrich, dass Gerechtigkeit nicht nur ein bloßes Schlagwort sei, sondern in die Praxis umgesetzt werden müsse. Zudem wies er darauf hin, dass die Inhaftierung von schwer kranken und behinderten Gefangenen rechtswidrig sei.
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Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız äußerte sich in einer Stellungnahme über soziale Medien kritisch zu Haftbefehlen. Yıldız erklärte, dass eine Verhaftung ein schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit sei und nur als vorübergehende Maßnahme angewendet werden dürfe.
'GERECHTIGKEIT MUSS VERWIRKLICHT WERDEN'
Yıldız betonte, dass Gerechtigkeit kein bloßes Gerede sei, sondern eine Handlung, die in der Praxis verwirklicht werden müsse. Er sagte: "Gerechtigkeit muss nicht nur geschehen, sondern auch als geschehen wahrgenommen werden." Diese Äußerungen gelten als wichtige Warnung in einer Zeit, in der die gesellschaftliche Sensibilität gegenüber Justiz- und Haftentscheidungen zunimmt.
Yıldız betonte, dass Haftbefehle eine Maßnahme seien, die die Freiheits- und Sicherheitsrechte von Personen einschränken, und daher mit äußerster Sorgfalt angewendet werden müssten. Er fuhr fort: "Eine Verhaftung ist keine Strafe. Sie ist ein Instrument, das eingesetzt werden sollte, um die materielle Wahrheit zu ermitteln. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Strafurteil gegen eine Person bereits vorab gefällt wird."
Yıldız wies darauf hin, dass die Inhaftierung von schwer kranken, behinderten und älteren Gefangenen dem Rechtsstaat und der Demokratie widerspreche. Er sagte: "Menschen mit schweren Krankheiten können unter Haftbedingungen nicht behandelt werden. In einem demokratischen Rechtsstaat ist es inakzeptabel, solche Personen dauerhaft im Gefängnis festzuhalten."
Feti Yıldız verwies auf ein historisches Beispiel, um die Bedeutung der praktischen Anwendung von Gerechtigkeit zu verdeutlichen: "In einem Brief von Kalif Omar an Emir Musa, den er als Richter nach Basra entsandte, wird betont, dass ein Recht, das nicht angewendet wird, und ein Urteil, das nicht vollstreckt wird, keinen Nutzen bringen. Die Erfordernisse der Gerechtigkeit müssen nicht nur ausgesprochen, sondern auch durch Taten erfüllt werden."