MHP-Politiker Feti Yıldız spricht von einem 'historischen Tag': 'Nicht einmal einem Soldaten blutete die Nase'

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız bezeichnete den Gesetzentwurf, der heute im Parlament erwartet wird, als einen „historischen Tag“.

12punto

Im Rahmen des zweiten Öffnungsprozesses, den die Regierung als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet, wurde das im Volksmund als „Rahmengesetz“ bekannte Gesetz zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration dem Plenum der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zur Beratung vorgelegt.

Feti Yıldız, stellvertretender Vorsitzender der MHP und einer der Einbringer des Gesetzentwurfs, äußerte sich vor den Beratungen im Plenum über seinen Social-Media-Account.

Yıldız bezeichnete den heutigen Tag als einen „historischen Tag“ und betonte, dass seit dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli „nicht einmal einem einzigen Soldaten die Nase geblutet habe“.

In seiner Erklärung sagte Yıldız, dass der Prozess durch den Willen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu einer staatlichen Politik geworden sei. Er dankte dem Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş für dessen Beitrag sowie den Abgeordneten, die während der Beratungen im Ausschuss für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie durch ihre Kritik einen Beitrag geleistet hätten.

Yıldız erklärte, man erwarte, dass der Entwurf im Parlament mit einer „qualifizierten Mehrheit“ angenommen werde.


Die vollständige Erklärung von Yıldız lautet wie folgt:

„Heute ist ein historischer Tag.

Seit dem historischen Aufruf unseres Vorsitzenden, Herrn Devlet Bahçeli, 

vom 22. Oktober 2024 sind 655 Tage vergangen.

In dieser Zeit hat Gott sei Dank keinem unserer Soldaten die Nase geblutet, und es wurde kein neues Leid in die Familien getragen. 

Diese Wahrheit ist mit keinem materiellen Wert der Welt aufzuwiegen.

Der Prozess für eine Türkei ohne Terror 

ist durch den Willen unseres Präsidenten, Herrn Recep Tayyip Erdoğan,  zu einer staatlichen Politik geworden.

Unser Parlamentspräsident, Herr Numan Kurtulmuş, hat wertvolle Beiträge geleistet und sehr große Mühen auf sich genommen.

Alle Mitglieder des Ausschusses für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie haben aufopferungsvoll gearbeitet. Wir danken ihnen allen einzeln.

Wir danken auch allen Abgeordneten, die während der Beratung des Gesetzentwurfs durch ihre Kritik einen Beitrag geleistet haben.

Wir hoffen, dass das Gesetz zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration, dessen Annahme mit einer qualifizierten Mehrheit im Parlament wir erwarten, unserem Land und unserer Nation Gutes bringen möge.“