Minister Yumaklı antwortet auf Vorwürfe zum Fleischimport

Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı hat auf die Vorwürfe reagiert, wonach die Fleisch- und Milchbehörde (ESK) importiertes Fleisch zu günstigen Preisen verkauft habe.

12punto

Landwirtschafts- und Forstminister İbrahim Yumaklı hat die Vorwürfe, wonach die Fleisch- und Milchbehörde (ESK) importiertes Fleisch zu niedrigen Preisen an Unternehmen verkaufe, entschieden zurückgewiesen. Vor der AKP-Fraktionssitzung in der Großen Nationalversammlung der Türkei beantwortete Yumaklı Fragen von Journalisten und erklärte: "Diejenigen, die diese Behauptungen aufstellen, müssen sie auch beweisen. Solche Vorwürfe sind ein Versuch, von anderen Themen abzulenken."

Auf die Frage eines Journalisten, der daran erinnerte, dass der CHP-Abgeordnete für Gaziantep, Hasan Öztürkmen, Dokumente vorgelegt habe, die belegen sollen, dass die ESK importiertes Fleisch zu günstig verkaufe, antwortete Yumaklı: "Prüfen Sie die Dokumente, dann werden Sie die Wahrheit sehen. Diesbezüglich wurden bereits die notwendigen Erklärungen abgegeben, ich habe dem nichts hinzuzufügen."

VORWÜRFE EINER PARTNERSCHAFT IN UNGARN

Bezüglich der Vorwürfe einer Partnerschaft mit einem Unternehmen in Ungarn merkte Yumaklı an, dass der Präsident der Fleisch- und Milchbehörde diese Partnerschaft zwar eingeräumt, sie jedoch als ethisch vertretbar verteidigt habe. Yumaklı sagte dazu: "Auch hierzu wurden die notwendigen Erklärungen abgegeben. Diejenigen, die Vorwürfe erheben, sind in der Beweispflicht."

Die CHP hatte zuvor mit Dokumenten belegt, dass der Generaldirektor der ESK, Mücahid Taylan, eine Partnerschaft mit einer Firma unterhalte, die in Ungarn mit Fleisch handele. Taylan hatte diese Partnerschaft als ethisch korrekt verteidigt. Zudem waren Dokumente veröffentlicht worden, die den Vorwurf stützen sollten, dass die ESK importiertes Fleisch zu günstigen Preisen veräußert habe.