Ministerium lässt Anträge für İmamoğlu und Özdağ unbeantwortet

Die Anträge von Personen, die den im Silivri-Gefängnis inhaftierten Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, besuchen möchten, warten weiterhin auf eine Antwort des Justizministeriums.

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Der Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, wurde am 19. März im Rahmen einer Finanzuntersuchung gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) festgenommen und am 23. März inhaftiert. Politiker und Bürgermeister, die den im Silivri-Gefängnis inhaftierten İmamoğlu besuchen möchten, erhalten seit Tagen keine Antwort auf ihre beim Justizministerium eingereichten Anträge.

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, haben Persönlichkeiten wie der stellvertretende İBB-Vorsitzende Nuri Aslan und der Istanbuler CHP-Provinzvorsitzende Özgür Çelik eine Besuchserlaubnis für İmamoğlu beantragt, warten jedoch seit zwei Wochen auf eine Rückmeldung. Die Bürgermeisterin von Üsküdar, Sinem Dedetaş, machte bei einer CHP-Kundgebung in Silivri auf diese Situation aufmerksam und erklärte, dass Bürgermeister mit Besuchsverboten konfrontiert seien.

Eine ähnliche Situation besteht für den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der im Januar wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Aufstachelung zu Hass und Feindseligkeit" inhaftiert wurde. Während Parteimitglieder Özdağ bis Ende Januar problemlos im Gefängnis besuchen konnten, wurde berichtet, dass zahlreiche Besuchsanträge von Parteifunktionären auf verschiedenen Ebenen in den letzten Tagen bisher unbeantwortet blieben.