Ministerium nimmt Stellung zu Behauptung, Deutschland werde Asylbewerber in die Türkei abschieben
Der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, hat Berichte in der deutschen Presse dementiert, wonach Deutschland Asylbewerber in die Türkei abschieben werde.
İHA
Es wurde behauptet, dass zwischen der Türkei und Deutschland eine Vereinbarung zur Rücknahme von türkischen Staatsbürgern getroffen wurde, deren Asylanträge abgelehnt wurden, die Deutschland jedoch nicht verlassen haben, und dass Deutschland in diesem Rahmen jede Woche 500 Personen in die Türkei schicken werde.
Nach den Berichten in der deutschen Presse folgte eine Stellungnahme des Außenministeriums.
Der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, teilte mit, dass die betreffende Nachricht nicht der Wahrheit entspreche.
Sprecher Keçeli erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto: „Die Berichte in der deutschen Presse über die Rückkehr unserer Bürger, die kein rechtmäßiges Aufenthaltsrecht in Deutschland haben, in die Türkei sind nicht korrekt. Es wurde keinerlei Praxis zur massenhaften Abschiebung unserer Bürger genehmigt. Dieses Thema kam bei dem Treffen zwischen unserem Herrn Präsidenten und dem deutschen Bundeskanzler Scholz am 23. September in New York nicht zur Sprache.“
Die Berichte in der deutschen Presse über die Rückkehr unserer Bürger, die kein rechtmäßiges Aufenthaltsrecht in Deutschland haben, in die Türkei sind nicht korrekt.
— Öncü Keçeli | Dışişleri Bakanlığı Sözcüsü (@SpoxTR_MFA) 27. September 2024
Es wurde keinerlei Praxis zur massenhaften Abschiebung unserer Bürger genehmigt.
Dieses Thema kam bei dem Treffen zwischen unserem Herrn Präsidenten und dem deutschen Bundeskanzler…