Murat Bakan kritisiert Minister Yerlikaya wegen „HÜDA PAR“-Besuch: Die Frist, die wir Ihnen eingeräumt haben, ist abgelaufen

Der CHP-Abgeordnete für Izmir, Murat Bakan, hat auf den Besuch von Innenminister Ali Yerlikaya bei der HÜDA-PAR reagiert. Bakan teilte ein Foto, das Yerlikaya im Büro des HÜDA-PAR-Vorsitzenden Zekeriya Yapıcıoğlu zeigt, und erklärte: "Wie können Sie sich mit Verteidigern der Hisbollah auf ein Bild begeben? Mit dieser Aktion haben Sie den Eindruck, den Sie seit Ihrem Amtsantritt hinterlassen haben, zunichtegemacht, und die Frist, die wir Ihnen eingeräumt haben, ist abgelaufen."

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Der „Höflichkeitsbesuch“ von Innenminister Ali Yerlikaya bei der HÜDA PAR, die als mit der Terrororganisation Hisbollah verbunden gilt, hatte für Diskussionen gesorgt.

Auf den Besuch von Yerlikaya bei HÜDA-PAR-Parteichef Zekeriya Yapıcıoğlu in dessen Büro im türkischen Parlament (TBMM) reagierte der CHP-Abgeordnete für Izmir, Murat Bakan.

Murat Bakan wandte sich über seinen Social-Media-Account an Yerlikaya und erklärte: "Ich kann nicht akzeptieren, dass Sie den HÜDA-PAR-Vorsitzenden in seinem Büro im Parlament besucht haben", und äußerte sich wie folgt:

"Wie können Sie zu den Verteidigern der Mörder unseres heldenhaften Märtyrer-Polizisten Gaffar Okkan und seiner Personenschützer Mehmet Kamalı, Mehmet Sepetçi, Selahattin Baysoy, Sabri Kün und Atilla Durmuş gehen und einen ‚Höflichkeitsbesuch‘ abstatten?

Wie können Sie sich als Innenminister dieses Landes mit Verteidigern der Hisbollah auf ein Bild begeben?

Wie konnten Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Sie haben die Totenruhe von Gaffar Okkan, seinen Personenschützern und Dutzenden Menschen, die gefoltert und brutal mit der sogenannten ‚Schweinefessel‘ ermordet wurden, gestört.

Mit diesem Foto, das Sie mit den Verteidigern der Mörder von Gaffar Okkan – der für alle Polizisten ein Vorbild ist – gemacht haben, haben Sie die Herzen von Zehntausenden unserer Polizisten in der Sicherheitsdirektion tief verletzt.

Mit dieser Aktion haben Sie den Eindruck, den Sie seit Ihrem Amtsantritt hinterlassen haben, zunichtegemacht, und die Frist, die wir Ihnen eingeräumt haben, ist abgelaufen.

Von nun an wird uns dieser ‚Höflichkeitsbesuch‘ bei der Verfolgung all Ihrer Arbeiten und Regelungen nicht mehr aus dem Kopf gehen."