Murat Bakan reagiert auf den Polizeieinsatz im Güvenpark: Sie können die Stimme der Veteranen nicht zum Schweigen bringen
Der Abgeordnete der YENİ-Partei für Izmir, Murat Bakan, hat auf den Polizeieinsatz gegen Veteranen und Angehörige von Gefallenen im Güvenpark reagiert.
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Der Abgeordnete der YENİ-Partei für Izmir, Murat Bakan, hat den Polizeieinsatz kritisiert, bei dem Veteranen und Angehörige von Gefallenen, die seit 38 Tagen im Ankaraer Güvenpark ein Sitzstreik abhielten, in den frühen Morgenstunden aus dem Park entfernt wurden.
Bakan erklärte in einer Stellungnahme, dass der Einsatz um 04.45 Uhr stattfand. Die Demonstranten seien in Busse gezwungen und zum Gazi-Uyum-Evi in Bilkent gebracht worden, woraufhin der Güvenpark mit Metallbarrieren abgesperrt wurde.
Bakan betonte, dass die Forderung der Veteranen und Angehörigen der Gefallenen „gleiche Versorgungsrechte ohne Rangunterschiede“ laute, und sagte: „Sie können einen Park mit Barrieren absperren, aber Sie können die Stimme der Veteranen nicht zum Schweigen bringen.“
Bakan kritisierte, dass Polizei und Veteranen gegeneinander ausgespielt würden, und erinnerte an die Vorfälle der vergangenen Woche, als Veteranen zum Parlament marschieren wollten. Bakan erklärte: „Die Last dieses Fehlers darf weder auf den Schultern der Veteranen noch auf denen der Polizei abgeladen werden.“
Unter Verweis auf Artikel 34 der Verfassung zum Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit sowie Artikel 61 zu Veteranen und Angehörigen von Gefallenen betonte Bakan, dass es die Pflicht des Staates sei, Veteranen zu schützen und ihre Forderungen anzuhören.
Bakan kündigte zudem an, das Thema in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) einzubringen. In einer parlamentarischen Anfrage an Innenminister Mustafa Çiftçi fragte er, wer den Befehl zum Einsatz gegeben habe, auf welcher rechtlichen Grundlage der Vorgang beruhe und wann die Barrieren im Güvenpark entfernt würden.
Bakan rief dazu auf, das Gespräch mit den Vertretern der Veteranen und Angehörigen der Gefallenen zu suchen, und erklärte, dass eine gesetzliche Regelung ins Parlament eingebracht werden müsse, um Ungleichheiten bei Gehältern, Entschädigungen, Gesundheitsversorgung, Behandlung, Rehabilitation und Prothesenunterstützung zu beseitigen.