Müsavat Dervişoğlu zur Präsidentschaftswahl: „Es gibt keinen Unterschied zum Verfassungsbruch“
Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, betonte im Hinblick auf die Kandidatur von Präsident Erdoğan die Bedeutung der Verfassung und erklärte, dass die Opposition in dieser Frage eine klare Haltung einnehmen müsse. Dervişoğlu kündigte an, dass sie gegen die Verletzung der Verfassung kämpfen werden.
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Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, äußerte sich bei NOW Haber zu aktuellen politischen Themen.
Im Gespräch über die Debatte um die Kandidatur von Präsident Erdoğan erklärte Dervişoğlu, dass Erdoğan im Rahmen der Verfassung nicht erneut kandidieren könne, und verwies dabei auf Artikel 101 der Verfassung.
DERVİŞOĞLU BETONT DIE VERFASSUNG
Dervişoğlu unterstrich, dass seine Haltung in dieser Frage eindeutig sei: „Wie Süleyman Demirel trage ich die Verfassung in meiner Tasche. Artikel 101 dieser Verfassung besagt eindeutig, dass Herr Recep Tayyip Erdoğan nicht erneut kandidieren kann.“ Dervişoğlu kritisierte, dass Erdoğan in Meinungsumfragen mit anderen Kandidaten verglichen werde, und sagte: „Dies bedeutet, den Boden dafür zu bereiten, dass Erdoğan unter Bruch der Verfassung erneut kandidiert.“
„DIE OPPOSITION MUSS IN DIESER FRAGE KLAR SEIN“
Dervişoğlu erklärte, dass die Opposition eine deutlichere Haltung gegen den Verfassungsbruch einnehmen müsse: „Wenn jemand politische Manöver unternimmt, um Erdoğans Kandidatur diskussionsfähig zu machen, ist das aus verfassungsrechtlicher Sicht inakzeptabel. Solange die Verfassung in Kraft ist, muss Erdoğans Name aus diesen Diskussionen herausgehalten werden.“ Dervişoğlu fügte hinzu, dass auch der CHP-Vorsitzende Özgür Özel eine solche Haltung einnehmen müsse: „Es ist die verfassungsrechtliche Verantwortung der Opposition, Erdoğan aus der Diskussion herauszuhalten.“
„ES GIBT KEINEN UNTERSCHIED ZUM VERFASSUNGSBRUCH“
Dervişoğlu betonte, dass man den Verfassungsbruch nicht hinnehmen dürfe, damit Präsident Erdoğan erneut kandidieren könne: „Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Bruch der Verfassung durch Erdoğan, um Präsidentschaftskandidat zu werden, und den Schritten, die unternommen werden, um seine Kandidatur zu ermöglichen“, sagte er. Dervişoğlu argumentierte, dass die Opposition in der Vergangenheit nicht ausreichend auf Erdoğans Kandidatur für eine dritte Amtszeit reagiert habe, und betonte, dass dieser Fehler diesmal nicht wiederholt werden dürfe.
„WIR WERDEN DEN NÖTIGEN KAMPF FÜHREN“
Dervişoğlu erklärte, dass sie den verfassungsrechtlichen Kampf gegen Erdoğans Kandidatur fortsetzen werden, und fügte hinzu: „Wir werden den nötigen Kampf in dieser Angelegenheit führen. Die Verfassung ist wichtiger als der Gewinn von Wahlen. Wir dürfen den Bruch der Verfassung niemals zulassen.“