Mustafa Destici: Gesetz muss vor der Parlamentspause verabschiedet werden

Der Vorsitzende der Großen Einheitspartei (BBP), Mustafa Destici, erklärte, dass das Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes noch vor der Schließung des Parlaments verabschiedet werden müsse.

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BBP-Parteivorsitzender Mustafa Destici sagte zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes: "Dieses Gesetz muss unbedingt noch vor Oktober verabschiedet werden, und unsere Straßen müssen von Hunden gesäubert werden."

Destici hielt vor der Sitzung des Zentralen Entscheidungs- und Verwaltungsausschusses in der Parteizentrale eine Pressekonferenz ab.

In Bezug auf den Gesetzesentwurf zu streunenden Tieren, der derzeit im Parlament in der Ausschussphase beraten wird, sagte Destici: "Die Türkei hat ein Problem mit herrenlosen, aggressiven Straßenhunden. Es ist ein Problem, das seit Jahren besteht. Die BBP war die Partei, die mit der stärksten Stimme gefordert hat, dass dies gelöst werden muss. Es gibt Futter-Lobbys. Ich habe nichts gegen echte Tierschutzvereine. Aber wir sehen, dass die Mehrheit in Wirklichkeit keine Tierfreunde, sondern Interessenvertreter sind. Welche Vorteile ein bedeutender Teil unter dem Dach dieser Vereine erzielt, wird auch in der Öffentlichkeit bekannt. Sollen wir nur deshalb glauben, dass jemand ein 'Tierfreund' ist, weil er so genannt wird?"

Destici fuhr wie folgt fort:

"Schauen Sie sich den Fall eines CHP-Abgeordneten an. Der Mann spricht lautstark von einem 'Massaker', dabei war er selbst Präsident eines Jagdclubs. Er jagt Hirsche, er jagt Rebhühner. Und zwar professionell. Du verteidigst Hunde so sehr, aber schießt auf Rebhühner und Hasen, die niemanden angreifen. Und du posierst sogar noch davor. Was hat sich im Parlament abgespielt? Auf den Vater von Tunahan, der von Hunden zerfleischt wurde und monatelang behandelt werden musste, wurde losgegangen.

Wiederum kam ein kleines Mädchen bei der Flucht vor Hunden unter ein Auto und verlor ihr Leben; auf ihre Mutter wurde losgegangen. Wer waren diejenigen, die losgingen? Abgeordnete der CHP, DEM und TİP. Sie sagen: 'Sie provozieren hier'. Der Mann hat sein Kind verloren, sein Kind ist gestorben. Wenn er nicht schreien darf, wer dann? So eine Herzlosigkeit gibt es nicht. Das ist keine Menschlichkeit. Dieses Gesetz muss unbedingt noch vor Oktober, bevor das Parlament schließt, verabschiedet werden und unsere Straßen müssen von Hunden gesäubert werden."