Nach 15 Jahren überarbeitet: MHP-Satzung an das Präsidialsystem angepasst
Auf dem 14. ordentlichen Parteitag der MHP am Sonntag wurde Devlet Bahçeli zum 11. Mal zum Parteivorsitzenden gewählt. Zudem wurde die Parteisatzung nach 15 Jahren revidiert. Die Satzung wurde an den Übergang vom parlamentarischen System zum Präsidialsystem angepasst.
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Bei der MHP wurde nach dem 14. ordentlichen Parteitag die Parteisatzung nach 15 Jahren überarbeitet.
Die Satzung wurde an den Übergang vom parlamentarischen System zum Präsidialsystem angepasst. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Satzung nun Regelungen enthält, die den Zielen des "Jahrhunderts der Türkei" entsprechen.
Darüber hinaus wurde die Anzahl der Vorstandsmitglieder in den Provinz- und Bezirksverbänden erhöht, um die parteiinterne Struktur zu stärken.
BETONUNG DER VERFASSUNGSÄNDERUNG
Wie Selda Güneysu von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, hat sich die MHP, Partner der Volksallianz (Cumhur İttifakı), dafür eingesetzt, dass der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan für eine weitere Amtszeit als Präsidentschaftskandidat antreten kann.
VORSTOSS ZUR VORGEZOGENEN WAHL
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Semih Yalçın äußerte sich in einer Sendung, an der er neulich teilnahm, wie folgt: "Es besteht Bedarf an einer starken Führungspersönlichkeit und einem starken Staatspräsidenten. Der Herr Präsident muss erneut kandidieren. Entweder wird die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eine Entscheidung für vorgezogene Neuwahlen treffen oder eine Verfassungsänderung vornehmen."
MHP-Chef Devlet Bahçeli hatte sich zuvor an Erdoğan gewandt und gesagt: "Sie können nicht gehen, Sie können das türkische Volk nicht allein lassen. Wir möchten Sie als rettenden Anführer des neuen Jahrhunderts sehen."