Nach Kocaeli nun auch Öcalan-Proteste beim Länderspiel in Bursa
Während die Türkei Bulgarien in der WM-Qualifikation mit 2:0 besiegte, kam es auf den Tribünen zu Protesten gegen den Terroristenführer Abdullah Öcalan.
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Beim in Bursa ausgetragenen WM-Qualifikationsspiel besiegte die Türkei Bulgarien mit 2:0 und zog damit in die Play-off-Runde ein. Das erste Tor der Partie fiel in der 18. Minute durch einen von Hakan Çalhanoğlu verwandelten Elfmeter. Das zweite Tor wurde in der 83. Minute durch ein Eigentor des bulgarischen Spielers Atanas Chernev erzielt.
Während des Spiels fielen auf den Tribünen Proteste gegen den Terroristenführer Abdullah Öcalan auf. Die Fans sprachen sich gegen die Forderungen aus, Öcalan solle eine Rede im Parlament halten, und skandierten: "Darf ein Terrorist im Parlament sprechen?"
Dieser Protest hatte sich bereits in ähnlicher Weise beim vorangegangenen Qualifikationsspiel ereignet, bei dem die Türkei Georgien mit 4:1 besiegte. Bei jenem Spiel waren auch der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sowie der georgische Präsident Micheil Kawelaschwili auf den Tribünen anwesend.