Neue Entwicklung bei der IMM-Untersuchung: Geschenkkarten in seinem Büro gefunden

Im Rahmen der Korruptionsermittlungen wurden 4.500 Einkaufsgutscheine, die angeblich vom Fahrer des Vorsitzenden der IMM-Beteiligungskommission, Ertan Yıldız, im Dienstzimmer gefunden wurden, auf Anweisung der Staatsanwaltschaft von der Polizei beschlagnahmt und zur Untersuchung eingezogen.

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Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Korruptionsermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IMM), in denen auch Ekrem İmamoğlu zu den Beschuldigten zählt, hat es eine weitere Entwicklung gegeben.

Es wurde bekannt, dass im Dienstzimmer von Ertan Yıldız, dem im Zuge der Ermittlungen verhafteten Vorsitzenden der IMM-Kommission für Beteiligungen und verbundene Einrichtungen, 4.500 Einkaufsgutscheine gefunden wurden.

Der Fahrer von Yıldız, Bayram Yıldırım, wurde vernommen. In seiner Aussage gegenüber der Staatsanwaltschaft behauptete Yıldırım, er habe die 4.500 Einkaufsgutscheine gefunden, als er das Dienstzimmer von Yıldız aufräumte.

Während angegeben wurde, dass die betreffenden Gutscheine freiwillig ausgehändigt wurden, beschlagnahmten Beamte der Abteilung für Finanzkriminalität der Istanbuler Polizeidirektion die Gutscheine auf Anweisung der Staatsanwaltschaft und leiteten eine Untersuchung ein.

Die Ermittlungen werden im Rahmen umfassender Korruptionsvorwürfe geführt, in denen auch der Name des vom Dienst suspendierten IMM-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu sowie einiger hochrangiger Führungskräfte genannt wird. Zuvor waren bereits Dokumente bei den Beteiligungsgesellschaften und verbundenen Einrichtungen der IMM beschlagnahmt und die Kontobewegungen von Gemeindemitarbeitern unter die Lupe genommen worden.