Neue Entwicklung im CHP-Parteitagsprozess!

Die erste Anhörung im Strafverfahren wegen des Vorwurfs, dass Delegierten auf dem 38. Ordentlichen Parteitag der CHP Vorteile im Austausch für ihre Stimmen angeboten wurden, wurde vertagt. Der Prozess wurde auf den 13. Januar verschoben.

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Die erste Anhörung im Strafverfahren zum 38. Ordentlichen Parteitag der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), der am 4. und 5. November 2023 stattfand, wurde heute vor dem 26. Strafgericht erster Instanz in Ankara abgehalten. Die Anhörung wurde auf den 13. Januar vertagt.

VORWURF DES „ANGEBOTS VON VORTEILEN GEGEN STIMMEN“

Das betreffende Verfahren stützt sich auf Vorwürfe, wonach Delegierten während des 38. Parteitags der CHP Vorteile im Austausch für ihre Stimmen angeboten worden seien. In der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara erstellten Anklageschrift sind 12 Personen als Angeklagte aufgeführt.

Es wurde mitgeteilt, dass die Angeklagten wegen „Vorteilsgewährung im Austausch für Stimmen“ und „Wahlfälschung“ angeklagt sind, wofür Freiheitsstrafen von einem bis zu drei Jahren gefordert werden.

IMAMOGLU GEHÖRT ZU DEN ANGEKLAGTEN

Es wurde vermerkt, dass neben dem Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, auch zahlreiche weitere CHP-Mitglieder als Angeklagte in der Prozessakte geführt werden.

Dieses Strafverfahren wird getrennt von der zuvor eingereichten Klage auf „absolute Nichtigkeit“ geführt, die auf die Annullierung des Parteitags abzielte. Das 42. Zivilgericht erster Instanz in Ankara entschied in jenem Verfahren, das am 24. Oktober abgeschlossen wurde, dass kein Grund für eine Annullierung des Parteitags bestehe, womit die Möglichkeit einer „absoluten Nichtigkeit“ vom Tisch war.

Vor Beginn des Strafverfahrens hatte es eine Zuständigkeitsdebatte darüber gegeben, welches Gericht für den Fall zuständig sei. Der Kompetenzkonflikt zwischen dem Strafgericht erster Instanz und dem Schwurgericht wurde durch das Eingreifen des Verfassungsgerichts gelöst. Das höchste Gericht entschied, dass das 26. Strafgericht erster Instanz in Ankara für den Fall zuständig ist.