Neue Entwicklung im Fall Esila Ayık

Die Untersuchungshaft der Studentin Esila Ayık, die wegen eines bei Demonstrationen in Kadıköy mitgeführten Plakats inhaftiert wurde, wurde verlängert. Trotz gesundheitlicher Probleme und gegenteiliger Entscheidungen des Kassationsgerichtshofs wurde der Antrag auf Haftentlassung abgelehnt.

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Die Untersuchungshaft der Studentin Esila Ayık, die wegen eines bei Demonstrationen in Kadıköy mitgeführten Plakats inhaftiert wurde, wurde verlängert.

Ayıks Anwalt Canberk Uluğ erklärte, dass weder das Gutachten der Ärztekammer Istanbul, welches besagt, dass die an Herz- und Nierenproblemen leidende Studentin „nicht haftfähig“ sei, noch die Präzedenzentscheidungen des Kassationsgerichtshofs (Yargıtay) Wirkung gezeigt hätten.

Ayıks Anwalt Göksun Canberk Uluğ äußerte sich über seinen Social-Media-Account wie folgt: „Es wurde entschieden, die Untersuchungshaft fortzusetzen… 135 Seiten E-Nabız-Daten, medizinische Epikrisenberichte, das Gutachten der Ärztekammer Istanbul, dass sie 'nicht haftfähig' sei, sowie die Entscheidungen des Strafsenats des Kassationsgerichtshofs (CGK) und des Kassationsgerichtshofs – nichts davon hat geholfen.“

Uluğ fügte hinzu: „Ihre Akte liegt immer noch beim Justizministerium, es wurde nicht einmal eine 'Strafverfolgungsgenehmigung' erteilt. Sie wird seit einem Monat krank im Gefängnis festgehalten, für ein Verbrechen, für das noch nicht einmal eine Strafverfolgungsgenehmigung vorliegt.“