Neue Entwicklung im Fall İmamoğlu: 'Der Staatsanwalt des Verfahrens einen Tag vor der Verhandlung...'
Im Prozess gegen den Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wegen des Vorwurfs der 'Manipulation einer Ausschreibung' während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Beylikdüzü, gab es eine unerwartete Entwicklung. Der Staatsanwalt des Verfahrens, Can Besen, hat sich einen Tag vor der Verhandlung krankgemeldet und Urlaub genommen.
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Ekrem İmamoğlu steht wegen des Vorwurfs der Unregelmäßigkeiten bei einer Ausschreibung während seiner Zeit als Bürgermeister von Beylikdüzü vor Gericht. Der Staatsanwalt des Verfahrens, Can Besen, hat einen Tag vor der Verhandlung ein ärztliches Attest eingereicht. Es wurde bekannt, dass Besen für zwei Tage beurlaubt ist und nicht an der Verhandlung teilnehmen wird.
ERWARTUNG EINES PLÄDOYERS VORERST AUF EIS GELEGT
Da der Staatsanwalt krankgeschrieben ist, wird bei der für morgen angesetzten Verhandlung kein Plädoyer erwartet. Es wurde erklärt, dass der vertretende Staatsanwalt keine Bewertung des Falls vornehmen werde und die Verhandlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden könnte.
Die Details aus dem Bericht lauten wie folgt:
-Der Bericht wurde in die Prozessakte aufgenommen und protokolliert.
-Gemäß dem Rundschreiben des Innenministeriums sind Bürgermeister in Kommunen nicht als Ausgaben- oder Ausschreibungsbeauftragte tätig; auch İmamoğlu war nicht als Ausgabenbeauftragter, sondern als oberster Verwaltungsleiter tätig.
Es wurde festgestellt, dass İmamoğlu keine Aufgabe im Ausschreibungsausschuss hatte, keine Befugnis zur Genehmigung von Ausschreibungsentscheidungen besaß und seine Unterschrift auf den betreffenden Dokumenten nicht vorhanden war.
Es gab die Feststellung, dass keinerlei Beweise dafür vorliegen, dass İmamoğlu während des Ausschreibungsprozesses oder in der späteren Umsetzungsphase Anweisungen erteilt oder – auch nur indirekt – Einfluss genommen hätte.