Neue Entwicklung in der IBB-Untersuchung, in der KİPTAŞ-Direktor Ali Kurt verhaftet wurde: Betrugsverdächtige als Zeugen vernommen
Es hat sich herausgestellt, dass Müge Deliler und Ulaş Yılmaz, deren Zeugenaussagen in der IBB-Untersuchung zur Verhaftung des KİPTAŞ-Generaldirektors Ali Kurt führten, selbst Verdächtige in einem Betrugsfall in Millionenhöhe sind. In der Beschwerdeschrift wird auf den Aufbau eines auf einem Schneeballsystem basierenden Geldnetzwerks hingewiesen.
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Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB), bei denen der Generaldirektor von KİPTAŞ, Ali Kurt, verhaftet wurde, gibt es eine neue Entwicklung bezüglich der beiden Personen, die als Zeugen vernommen wurden.
Es stellte sich heraus, dass gegen Müge Deliler und Ulaş Yılmaz, die gegen Ali Kurt wegen angeblicher Bestechungsforderungen aussagten, von der Generalstaatsanwaltschaft Küçükçekmece in einem separaten Verfahren wegen Betrugsverdachts ermittelt wird.
SIE ERHOBEN BESTECHUNGSVORWÜRFE
Deliler und Yılmaz wandten sich im Rahmen der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft und behaupteten, dass ihnen bei KİPTAŞ-Projekten Schwierigkeiten bereitet wurden und einige Mitarbeiter Bestechungsgelder gefordert hätten. Es wurde jedoch festgestellt, dass diese beiden Personen bereits in einer anderen Akte wegen Betrugs beschuldigt werden.
ANZEIGE GEGEN 6 PERSONEN
Laut einem Bericht von Fırat Fıstık von SÖZCÜ wurde in der am 8. November 2024 bei der Generalstaatsanwaltschaft Küçükçekmece eingereichten Strafanzeige gegen 6 Personen, darunter auch Müge Deliler, Anzeige erstattet.
In der von den Bürgern G.S. und M.Ç. eingereichten Anzeige wurde zudem angegeben, dass zwei der Verdächtigen enge Verwandte von Deliler seien.
MILLIONEN MIT SCHNEEBALLSYSTEM EINGESAMMELT
Der Strafanzeige zufolge sollen Müge Deliler und ihr enges Umfeld Immobilien über Bauprojekte zu niedrigen Preisen erworben und diese dann vielen Personen, insbesondere Ausländern, mit dem Versprechen auf hohe Gewinne verkauft haben. Die wie ein Familienunternehmen organisierte Struktur erweckte den Anschein, als würde sie mit dem eingesammelten Geld investieren. Den Behauptungen der Kläger zufolge wurde das eingesammelte Geld jedoch später aus dem Unternehmen abgezogen und Immobilien auf den Namen von Vertrauenspersonen erworben.
16 MILLIONEN LIRA VERLOREN, NICHT ZURÜCKERHALTEN
Einer der Bürger, der angibt, betrogen worden zu sein, erklärte, insgesamt 16 Millionen 250 Tausend TL verloren zu haben. Das Opfer gab an, trotz wiederholter Kontaktversuche hingehalten worden zu sein und mit dem Versprechen auf monatliche Gewinnausschüttungen getäuscht worden zu sein.
Trotz all dieser Vorwürfe wurde die Aussage von Müge Deliler, gegen die wegen Betrugs ermittelt wird, in der IBB-Untersuchung berücksichtigt.
Aufgrund der Bestechungsvorwürfe von Deliler wurde der KİPTAŞ-Generaldirektor Ali Kurt festgenommen und anschließend inhaftiert.