Neuer Parteitisch in der CHP: Alle Szenarien bei kritischem Treffen erörtert

Die gewählte Parteiführung kam unter dem Vorsitz des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel zu einem Treffen im Parlament zusammen, um mögliche Szenarien für die Gründung einer neuen Partei zu bewerten. Bei dem Treffen wurden mögliche Übertritte von Abgeordneten, die Haltung der Wähler und die Schritte im Hinblick auf einen außerordentlichen Parteitag diskutiert.

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Im Rahmen des laufenden Prozesses in der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) kam die gewählte Parteiführung unter dem Vorsitz des Parteivorsitzenden Özgür Özel in der Großen Nationalversammlung der Türkei zusammen. Bei dem Treffen wurden neben der Feldarbeit auch mögliche Szenarien für die Gründung einer neuen Partei sowie rechtliche Prozesse erörtert.

Nach vorliegenden Informationen wurde bei dem Treffen detailliert bewertet, welche Auswirkungen die Gründung einer neuen politischen Partei auf die Organisationen, Abgeordneten, Bürgermeister und Wähler hätte.

DIE BOTSCHAFT: "WIR WERDEN IN DER CHP BIS ZUR LETZTEN MINUTE KÄMPFEN"

Es wurde bekannt, dass bei dem Treffen auch die frühere Erklärung von Özgür Özel, "Wir werden in der CHP bis zur letzten Minute kämpfen", zur Sprache kam.

Es wurde berichtet, dass Mitglieder der gewählten Parteiführung vorbrachten, die derzeitige Führung treffe Ausschlussentscheidungen, halte sich nicht an die Parteisatzung und ignoriere rechtliche Regeln.

Die Führungskräfte sollen geäußert haben: "Uns gegenüber wird offiziell die Haltung eingenommen: 'Bleibt nicht länger hier, geht. Dann haben wir auch unsere Ruhe.' Sie sind sich jedoch nicht bewusst, dass sie nicht so ungestört sein werden, wie sie es berechnet haben."

NEUE PARTEISZENARIEN BEWERTET

Es wurde darauf hingewiesen, dass bei dem Treffen verschiedene Optionen bezüglich der Möglichkeit einer neuen Partei diskutiert wurden.

Die Führungskräfte sollen erklärt haben, dass in diesem Stadium noch keine Entscheidung getroffen wurde, der Parteivorsitzende Özgür Özel jedoch alle Meinungen angehört habe.

Nach vorliegenden Informationen wurden bei dem Treffen Bewertungen darüber vorgenommen, wie eine neue Partei in der Öffentlichkeit aufgenommen würde, wie die Haltung der Parteimitglieder und Abgeordneten wäre und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft hätte.

Die Führungskräfte sollen gesagt haben: "Momentan gibt es keine getroffene Entscheidung, aber unser Parteivorsitzender fragt jeden nach seiner Meinung. Er bewertet, welche Gedanken auf der Straße, bei den Mitgliedern und bei den Abgeordneten vorherrschen. Wir beschäftigen uns mit einer Vielzahl von Szenarien."

VERSCHIEDENE MEINUNGEN ZU ABGEORDNETENÜBERTRITTEN GEÄUSSERT

Es wurde bekannt, dass bei dem Treffen auch Behauptungen darüber bewertet wurden, wie viele Abgeordnete sich einer neu zu gründenden Partei anschließen könnten.

Dem Bericht von Sarp Sağkal von der Zeitung Cumhuriyet zufolge erklärten die Führungskräfte, dass in der Öffentlichkeit zahlreiche verschiedene Szenarien diskutiert würden und eine Informationsverwirrung herrsche.

Einige Namen sollen vorgeschlagen haben, dass nur eine begrenzte Anzahl von Abgeordneten zur neuen Partei übertreten solle, während die anderen Abgeordneten ihren politischen Kampf unter dem Dach der CHP fortsetzen sollten.

In anderen Ansichten soll geäußert worden sein, dass die Abgeordneten geschlossen zur neuen Partei übertreten und die zu gründende Formation die Rolle der Haupotopposition im Parlament übernehmen sollte.

Bei dem Treffen wurde zudem zum Ausdruck gebracht, dass auch Bewertungen geäußert wurden, die die Ansicht vertraten: "Die CHP wurde besetzt, wir müssen nun einen neuen Weg eröffnen", wobei jedoch betont wurde, dass es diesbezüglich noch keine endgültige Entscheidung gebe.

"WENN WIR ENDE JULI IMMER NOCH IN DER GLEICHEN LAGE SIND..."

Es wurde darauf hingewiesen, dass eine der hervorstechenden Bewertungen bei dem Treffen die zeitliche Planung bezüglich der Möglichkeit einer neuen Partei betraf.

Die Führungskräfte sollen die Ansicht geäußert haben: "Wenn wir Ende Juli immer noch in dieser Lage sind, werden wir das Volk nicht im Stich lassen."

VORBEREITUNG AUF RECHTLICHE SCHRITTE FÜR EINEN AUSSERORDENTLICHEN PARTEITAG

Bei dem Treffen wurde auch der Prozess für einen außerordentlichen Parteitag behandelt.

Es wurde angegeben, dass die gewählte Parteiführung die Unterschriftensammlungen für die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags fortsetzt.

Nach vorliegenden Informationen ist geplant, Anfang Juli sowohl die für den außerordentlichen Parteitag gesammelten Unterschriften einzureichen als auch bei Gericht den Antrag zu stellen, festzustellen, dass der Parteirat aufgrund der erfolgten Rücktritte aufgelöst ist.