Neues Justizpaket im Parlament eingereicht, erste Stellungnahme von MHP-Politiker Feti Yıldız: 'Jetzt ist die Zeit'

Das von der AKP im Parlament eingebrachte 11. Justizpaket sieht neue Sanktionen für zahlreiche Straftaten vor, von der Verkehrsbehinderung bis hin zu Schüssen in die Luft. Der MHP-Abgeordnete Feti Yıldız erklärte, dass durch die Neuregelung insgesamt 115.000 Personen die Möglichkeit zur Haftentlassung erhalten werden.

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Im laufenden Prozess der Justizreform wurde eine neue Stufe erreicht. Die AKP hat das 11. Justizpaket, das umfassende Bestimmungen enthält, bei der Großen Nationalversammlung der Türkei eingereicht. Das Paket beinhaltet wichtige Änderungen in einem breiten Spektrum, das von Vollstreckungsregelungen bis hin zu Strafverschärfungen reicht.

INHALT DES PAKETS

Die neue Regelung enthält verschiedene Punkte, wie etwa die Einführung von Freiheitsstrafen für das Blockieren von Straßen im Verkehr sowie die Verschärfung der Strafen für Personen, die bei Hochzeiten, Fußballspielen oder ähnlichen Anlässen in die Luft schießen. Zudem sind im Rahmen der Bestimmungen zum Strafvollzug Regelungen enthalten, die den Weg für die Entlassung Tausender Menschen ebnen werden.

STELLUNGNAHME VON FETI YILDIZ

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız erläuterte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account Details zum Inhalt des Pakets. Yıldız erinnerte an seinen Beitrag vom 22. November, in dem er darauf hingewiesen hatte, dass bei den Vollstreckungsregelungen „Ungleichheiten beseitigt werden müssen“.

Yıldız erklärte, dass es eine ernsthafte Ungleichheit darstelle, dass bei der vorherigen Regelung nicht das Datum der Straftat, sondern das Datum der Rechtskraft des Urteils als Grundlage herangezogen wurde, und betonte, dass mit dem neuen Paket ein Schritt zur Korrektur dieses Umstands unternommen wurde.

„COVID-REGELUNG IN DAS PAKET AUFGENOMMEN“

Feti Yıldız gab in seiner Erklärung an, dass im Rahmen des 11. Justizpakets auch die während der COVID-19-Pandemie eingeführte vorübergehende Strafvollzugsverkürzung wieder in das Paket aufgenommen wurde.

Den Aussagen von Yıldız zufolge:

werden in der ersten Phase 55.000 Personen,

innerhalb von sechs Monaten weitere 60.000 Personen von der Regelung profitieren.

Damit werden insgesamt 115.000 Strafgefangene durch die neuen Vollstreckungsbestimmungen die Möglichkeit zur Entlassung erhalten.

„JETZT IST DIE ZEIT…“

Yıldız erinnerte an sein Versprechen, das er in früheren Reden am Rednerpult des Parlaments gegeben hatte, dass die „Ungleichheit beseitigt werden würde“, und fügte hinzu: „Ja, jetzt ist die Zeit…“