Neues Wahlkampflied von Ekrem İmamoğlu: „Hodri meydan!“
Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Oberbürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto mit seinem neuen Wahlkampflied die Herausforderung „Hodri meydan!“ (Ich nehme die Herausforderung an!) ausgesprochen. In seinem Lied verwendet er zudem die Redewendung „Halep oradaysa arşın burada“ (Wenn Aleppo dort ist, ist die Elle hier – ein Ausdruck für den Beweis vor Ort).
12punto
Der Oberbürgermeister von Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu hat an seinem 231. Tag in Haft im Silivri-Gefängnis sein neues Wahlkampflied über sein Social-Media-Konto veröffentlicht. Mit dem Ausruf „Hodri meydan!“ fordert İmamoğlu in seinem Lied seine Konkurrenten heraus und greift dabei auch auf die bereits bei einer Kundgebung verwendete und viel beachtete Redewendung „Halep oradaysa arşın burada“ zurück.
BEITRAG AUS DEM GEFÄNGNIS: „HALEP ORADAYSA ARŞIN BURADA“
İmamoğlu teilte sein Lied über die sozialen Medien und fügte einen bemerkenswerten Ausdruck hinzu: „Halep oradaysa arşın burada.“
Halep oradaysa arşın burada! pic.twitter.com/hhacPZH9eh
— Cumhurbaşkanlığı Aday Ofisi (@CBAdayOfisi) November 9, 2025
Nachdem İmamoğlu seine Präsidentschaftskandidatur angekündigt hatte, wurden nacheinander Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. İmamoğlu, der seit seinem Amtsantritt als Oberbürgermeister von Istanbul bei vier Wahlen gegen die AKP siegreich hervorgegangen war, sah sich mit Beginn seines Kandidaturprozesses mit verschiedenen rechtlichen Hindernissen konfrontiert.
HAFTBEFEHL GEGEN IHN ERLASSEN
Die Festnahme von İmamoğlu am 19. März bei einer Razzia in seinem Wohnsitz, nachdem sein Diplom am 18. März von der Universität Istanbul für ungültig erklärt worden war, hatte in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt. Am darauffolgenden Tag, dem 20. März, wurde İmamoğlu im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten İBB-Ermittlungen am 23. März dem Haftrichter vorgeführt, inhaftiert und in das Marmara-Gefängnis in Silivri überstellt.