Numan Kurtulmuş stellt seine Äußerungen über Aleviten klar: Ich möchte mein Bedauern ausdrücken
Der türkische Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş erklärte, seine Äußerungen über Aleviten seien missverstanden worden, und drückte sein Bedauern aus.
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Der türkische Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş reagierte auf die Kritik von Aleviten-Verbänden, die nach einer Rede bei einer Veranstaltung an der Universität Şırnak aufgekommen war.
Kurtulmuş erklärte, seine Rede sei missverstanden worden, und sagte: "Wenn auch nur ein einziger unserer alevitischen Geschwister sich verletzt gefühlt hat, möchte ich diesbezüglich mein Bedauern ausdrücken."
Numan Kurtulmuş antwortete im Plenum der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) auf die Kritik des Abgeordneten der Yeni Yol Partisi für Istanbul, Doğan Demir, und betonte, seine Rede habe die Geschichte der Einheit und Brüderlichkeit in Anatolien thematisiert.
"In meiner Rede gibt es keinen Ausdruck, der unsere alevitischen Mitbürger kränken könnte", sagte Kurtulmuş und fügte hinzu, dass er im Gegenteil die Bedeutung von Einheit und Zusammenhalt in Anatolien habe hervorheben wollen.
Parlamentspräsident Kurtulmuş betonte: "Aleviten und Sunniten voneinander zu trennen, wäre der größte Verrat an unserer Geschichte", und erklärte, dass die Gemeinsamkeiten der Vergangenheit dazu beigetragen hätten, eine Geschichte voller Siege zu schreiben. Zudem verwies er auf das Zitat von Imam Ali: "Die Menschen sind entweder gleich in der Schöpfung oder Brüder im Glauben", und unterstrich, dass sie keine Unterscheidung zwischen Muslimen machten.
Kurtulmuş war auf Kritik gestoßen, nachdem er in seiner Rede in Şırnak das Bündnis zwischen Yavuz Sultan Selim und İdris-i Bitlisi als Beispiel angeführt hatte.