Numan Kurtulmuş und Özgür Özel trafen sich: Fokus auf Artikel 6 und 7

Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş wies bei seinem Treffen mit dem CHP-Vorsitzenden Özgür Özel insbesondere auf die Artikel 6 und 7 des Berichts der Kommission für nationale Solidarität und Brüderlichkeit hin. Beide Parteivorsitzenden betonten, wie wichtig es sei, diese Punkte zügig umzusetzen.

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Die politischen Kontakte in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) gehen unvermindert weiter. Im Rahmen seiner Gespräche mit den politischen Parteien besuchte Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş zuletzt den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel in dessen Büro im Parlament. Bei diesem Treffen wurde der kürzlich fertiggestellte Bericht der Kommission für nationale Solidarität und Brüderlichkeit erörtert.

Nach dem Gespräch traten beide Politiker vor die Presse. Numan Kurtulmuş erklärte, der Kommissionsbericht sei eine beispielhafte Arbeit, die alle Parteien zusammenbringe, und betonte, dass insbesondere die Abschnitte 6 und 7 vorrangig in der Vollversammlung des Parlaments behandelt würden. Kurtulmuş sagte: „Unsere konkreten Vorschläge, die insbesondere in den Abschnitten 6 und 7 dargelegt sind, werden erneut von den politischen Parteien geprüft und die gesetzgeberischen Aktivitäten dazu werden in der Vollversammlung unseres Parlaments aufgenommen. Ich hoffe, dass die Spirale aus Terror und Gewalt hinter uns gelassen wird.“

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel erinnerte daran, dass die Beteiligungsprozesse an der Kommission viel diskutiert worden seien und für seine Partei eine sensible Phase darstellten. Özel äußerte sich bei dem Treffen wie folgt: „Es ist wichtig, dass die Artikel 6 und 7 unseres Berichts ohne Verzögerung und gemeinsam umgesetzt werden. Artikel 7 betrifft Schritte zur Demokratisierung. Wir sprechen hier von einem Prozess, der nicht nacheinander, sondern ineinandergreifend abläuft. Wenn dieser Prozess erfolgreich ist, wird die Türkei nicht nur vom Terrorproblem befreit sein, sondern es ist auch wichtig, dass die Achtung vor gerichtlichen Entscheidungen, insbesondere den Urteilen des Verfassungsgerichts, und der Rechtsstaatlichkeit gewahrt bleibt, dass die Freiheit als Regelfall bei Gerichtsverfahren gilt und dass die im Bericht verfassten sehr wichtigen Demokratisierungsschritte unternommen werden; es ist wichtig, dass dies so schnell wie möglich geschieht. Das ist der Kern und der Geist dieses Berichts. Wie der Herr Präsident bereits zum Ausdruck brachte, ist dies eine gegenseitige Zusicherung dieses Parlaments. Wenn dieser Prozess auf diese Weise erfolgreich ist, wird es keinen Verlierer geben.“

Es wurde mitgeteilt, dass der gemeinsame Bericht der Kommission aus 7 Abschnitten besteht und verschiedene Lösungsvorschläge sowie Demokratisierungsschritte enthält. Nach diesem Kontakt zwischen den politischen Parteien richten sich nun alle Augen auf die Vollversammlung des Parlaments. Die Verantwortlichen erwarten, dass die konkreten Fortschritte bei den Themen, auf die man sich im Bericht geeinigt hat, durch die parlamentarische Arbeit an Dynamik gewinnen.