Operationen gegen die Stadtverwaltung Istanbul und İmamoğlu sorgen in der AKP für Besorgnis

Im Rahmen einer Korruptionsermittlung gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurden Haftbefehle gegen 22 Personen erlassen. Dies sorgt innerhalb der AKP für Unbehagen, während Parteikreise auf den Zeitpunkt des Konflikts mit der Opposition hinweisen.

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In der dritten Welle der Operationen im Rahmen der Korruptionsermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul wurden Haftbefehle gegen 22 Verdächtige erlassen. Diese Entwicklung hat innerhalb der AKP zu Diskussionen geführt. Parteivertreter äußern die Ansicht, dass die Operationen den Prozess der Auflösung der Terrororganisation PKK gefährden könnten, und betonen: "Jetzt ist nicht die Zeit für einen Konflikt mit der Opposition."

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, äußern einige Quellen innerhalb der AKP die Sorge, dass die Operationen die öffentliche Unterstützung für die Partei schwächen könnten. Insbesondere nach den Protesten, die auf die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu folgten, wird darauf hingewiesen, dass die Operationen dazu führen könnten, dass die Opposition durch das Narrativ der Opferrolle an Stärke gewinnt.

In den parteiinternen Bewertungen wird betont, dass ein friedlicherer Ansatz verfolgt werden sollte und keine neuen Helden geschaffen werden dürften.

Diese Kritik aus der AKP zeigt, dass einige Kreise innerhalb der Partei über die politischen Folgen der Operationen besorgt sind. Parteikreise erklären, dass die Priorität darin bestehe, den Prozess der Öffentlichkeit korrekt zu vermitteln, und dass ein Konflikt mit der Opposition in dieser Phase keinen Nutzen bringe.