Özel forderte es, Bahçeli gab grünes Licht: Ali Babacan fordert Transparenz bezüglich Erdoğans TRT-Äußerung
Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, beteiligte sich an der Debatte über die Übertragung des Prozesses gegen Ekrem İmamoğlu im TRT und betonte die Bedeutung von Transparenz.
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Die Forderungen nach einer Übertragung des Prozesses gegen den CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu im TRT bleiben ein aktuelles Thema. Während der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli positiv auf diesen Vorstoß des CHP-Chefs Özgür Özel reagierte, kommentierte auch der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan Bahçelis Äußerung mit den Worten: "Das ist eine sehr gute Einschätzung, es wäre eine gute Sache."
Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, äußerte sich hingegen bei Karar TV und stellte die Vermutung auf, dass eine Übertragung der Prozesse im TRT möglicherweise nicht im Interesse von Präsident Erdoğan liegen könnte. Babacan sagte: "Man sollte das Gewissen der Nation nicht fürchten. Es sollte ans Licht kommen, wer im Recht ist und wer nicht. Wir unterstützen Transparenz immer. Aber ob der Präsident das wirklich will, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich meine, schauen wir mal; da wir viele Jahre zusammengearbeitet haben, könnte es nach einer Abwägung der Vor- und Nachteile sein, dass es ihm nicht sehr in den Kram passt."
Babacan ging zudem auf die Debatte über vorgezogene Neuwahlen ein und erklärte, dass Erdoğan keine vorgezogenen Wahlen ansetzen werde, wenn er das Risiko sehe, zu verlieren. Er äußerte sich wie folgt: "Erdoğan wird keine vorgezogenen Wahlen ansetzen, wenn er weiß, dass er verlieren wird. Er wird abwägen: Wenn ich die Wahl vorziehe und sie in drei Monaten abhalte, gewinne ich oder verliere ich? Wenn das Risiko besteht, zu verlieren, wird er es nicht tun. Warum sollte er seine Machtposition riskieren?"