Özgür Çelik reagiert auf „Beykoz“-Vorgänge: „Wir haben nichts zu befürchten!“

Der CHP-Vorsitzende für Istanbul, Özgür Çelik, erklärte vor dem Rathaus von Beykoz, dass Praktiken wie bei den FETÖ-Operationen begonnen hätten und dies ein Versuch sei, von der eigentlichen Agenda abzulenken. Çelik betonte: „Wir haben nichts zu befürchten“ und kündigte an, alle Unterlagen vorzulegen.

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Der Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) für Istanbul, Özgür Çelik, äußerte sich vor dem Rathaus von Beykoz.

 

Die wichtigsten Punkte aus Çeliks Erklärung:

Letzte Woche kam es hier zu einem juristischen Skandal. Die Polizei forderte bestimmte Dokumente an. In dem von ihnen vorgelegten Dokument fehlte jedoch die Unterschrift des stellvertretenden Staatsanwalts. Die Gemeinde rief den stellvertretenden Staatsanwalt an, und dieser sagte: 'Ich weiß von so etwas nichts.' Das bedeutet, die Polizei kommt ohne seine Unterschrift hierher und verlangt mit gefälschten Dokumenten Unterlagen von uns. Erst nachdem die Unterschrift des stellvertretenden Staatsanwalts eingeholt wurde, wurden ihnen die angeforderten Dokumente ausgehändigt.

 

Das erinnert an die Praktiken während der FETÖ-Ära. Wir werden jedes Dokument vorlegen. Wir haben nichts zu befürchten. Das passiert nicht nur in Beykoz. Praktiken wie bei den FETÖ-Operationen haben begonnen. Ihr Ziel ist es, die wahre Agenda zu verschleiern, die Krise, in der sich das Land befindet, zu verbergen und die Bürger einzuschüchtern. Sie versuchen, die Gesellschaft durch Angst und Druck zu unterdrücken und den kommenden politischen Prozess zu gestalten.

 

„SIE WOLLEN DEN MARSCH DER CHP ZUR MACHT STOPPEN“

Genau an dem Tag, an dem İmamoğlu in Ankara historische Treffen abhielt und der Startschuss für die Wahl des Präsidentschaftskandidaten fiel, wollen sie den Marsch der CHP zur Macht stoppen. Wir werden das weder zulassen noch ihnen die Gelegenheit dazu geben. Am 23. März werden wir die Wahlurnen aufstellen und unseren Präsidentschaftskandidaten durch eine Vorwahl bestimmen. Diese Person wird erklären, wie sie die Probleme der Türkei lösen wird, und wir werden unsere Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen zum Ausdruck bringen.“

 

WAS WAR PASSIERT?

Der Bürgermeister von Beykoz, Alaattin Köseler, wurde heute bei einer Razzia im Morgengrauen wegen des Vorwurfs der „Manipulation von Ausschreibungen“ und des „Amtsmissbrauchs“ von zu Hause aus festgenommen.