Özgür Özel: 'Der Fall Madımak darf nicht verjähren'

Zum 31. Jahrestag des Madımak-Massakers in Sivas, bei dem 33 Menschen durch Brandstiftung getötet wurden, fand ein Gedenkmarsch statt. Die Menschenmenge versammelte sich vor der Sivas-Niederlassung des PSAKD und begann den Marsch. Nach dem Marsch erklärte der CHP-Vorsitzende Özgür Özel: „Dieser Fall darf nicht verjähren.“

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Zum 31. Jahrestag des Madımak-Massakers, bei dem am 2. Juli 1993 während der Pir Sultan Abdal-Festlichkeiten in Sivas das Madımak-Hotel in Brand gesteckt wurde und 33 Menschen ihr Leben verloren, wird in Sivas der Opfer gedacht.

Das Gedenkprogramm begann am Morgen um 09.00 Uhr.

Die Menschenmenge, die sich vor der Sivas-Niederlassung des Pir Sultan Abdal Kulturvereins versammelt hatte, setzte sich in Bewegung.

An der Spitze des Zuges befanden sich die Familien derer, die bei dem Massaker ums Leben kamen. 

An der Gedenkveranstaltung nahmen auch der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncay Bakırhan, das Mitglied des Vorstands der Linkspartei (Sol Parti), İlknur Başer, der Vorsitzende der Arbeiterpartei der Türkei (TİP), Erkan Baş, und der Vorsitzende der Arbeitspartei (EMEP), Seyit Aslan, teil. 

Die zum Madımak-Hotel marschierende Menge skandierte vor allem den Slogan „Diejenigen, die Sivas angezündet haben, sind die Gründer der AKP“.

„DIESER FALL DARF NICHT VERJÄHREN“

Nach dem Marsch erklärte der CHP-Vorsitzende Özgür Özel gegenüber Pressevertretern: „Dieser Fall darf nicht verjähren.“

Özel fügte hinzu: „Wir bewahren unsere Hoffnung und Zuversicht für die Menschheit. Wir halten es für wichtig, dass dieses Urteil auf der Grundlage von Verbrechen gegen die Menschlichkeit gefällt wird.“