Özgür Özel kommentiert die 'DEM-Partei'-Aussage seiner Bürgermeisterkandidatin

Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, bezeichnete die gestrige Aussage der Bürgermeisterkandidatin von Afyonkarahisar, Burcu Köksal, 'Unsere Tür steht jedem offen, außer der DEM-Partei', als ein Missgeschick.

İHA

Vor einer Kundgebung in Bilecik besuchte Özgür Özel die Parteizentrale der Provinz und beantwortete dort Fragen von Pressevertretern. 

In seiner Rede ging er auf die gestrigen Äußerungen der Bürgermeisterkandidatin Burcu Köksal in Afyonkarahisar ein, wonach ihre Tür jedem offen stehe, außer der DEM-Partei, und bewertete dies als ein Missgeschick. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen sagte Özel dazu:

“Es gibt eine Verpflichtungserklärung, die von allen unseren Bürgermeisterkandidaten in den 81 Provinzen der Türkei und in den über 1.150 Wahlkreisen, in denen wir antreten, unterzeichnet wird. Es ist das Dokument zur Gleichstellungspolitik der Republikanischen Volkspartei in der Kommunalverwaltung. 

Gestern kam es in Afyon zu einem unglücklichen Vorfall. Als unsere Bürgermeisterkandidatin auf die wiederholte Frage angesprochen wurde, mit wem sie die Gemeinde verwalten werde, ließ sie sich zu einer Äußerung hinreißen, die so klang, als würde ein Teil der Wählerschaft diskriminiert werden. Natürlich haben sich einige Opportunisten lange darauf gestürzt. 

Aber das ist nichts, was von heute auf morgen geschieht; es ist eine monatelange Vorbereitung. Es zeigt, wie sensibel, vorbereitet und selbstbewusst die Republikanische Volkspartei in diesen Fragen ist. Wir haben die Gleichstellungspolitik der Republikanischen Volkspartei für die Kommunalverwaltung. Es gibt eine Verpflichtungserklärung, in der die Bürgermeister der Republikanischen Volkspartei in 9 Punkten darlegen, dass sie sich vor allem für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen werden. 

Diese Verpflichtungserklärung ist ein Dokument, in dem sich jeder unserer Bürgermeister dazu verpflichtet, gegen jede Form von Ungleichheit vorzugehen, insbesondere gegen Diskriminierung zwischen Männern und Frauen sowie gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit, und den Bürgern, die ihre kommunalen Dienste in Anspruch nehmen, ohne Ansehen von Rasse, Konfession, Glauben oder politischer Gesinnung gleiche Dienste anzubieten.

Mit der Unterzeichnung dieser Verpflichtungserklärung zur Gleichstellung von Mann und Frau sowie zum Kampf gegen Ungleichheiten und geschlechtsspezifische Ungleichheiten bringen die Bürgermeister der Republikanischen Volkspartei heute ihren Willen zum Ausdruck.”