Özgür Özel richtet eindringlichen Appell zu Palästina und Israel an AKP-Politiker
CHP-Parteichef Özgür Özel erklärte: „Wenn die Türkei in Palästina etwas bewirken will, dann reicht es nicht, beim Fastenbrechen zum Mikrofon zu greifen und Israel zu verurteilen. Wenn man etwas tun will, dann muss man Sanktionen gegen Israel verhängen. Am einfachsten wäre es, den Handel mit Israel zu stoppen.“
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Özel besuchte im Rahmen seines Izmir-Programms die Journalistenvereinigung von Izmir und grüßte die Bürger während einer Stadtrundfahrt in einem offenen Bus.
Bei einer öffentlichen Versammlung auf dem Buca-Işılay-Saygın-Platz betonte Özel, dass Izmir eine Stadt der Freiheiten sei, und erklärte: „Izmir hat Unterdrückern, denjenigen, die sich in den Lebensstil einmischen, und denjenigen, die Konzerte und Festivals verbieten lassen, niemals nachgegeben und wird dies auch in Zukunft nicht tun.“
Özel kritisierte die Wirtschaftspolitik der AKP-Regierung und sagte, dass viele Bevölkerungsschichten im Land, allen voran die Rentner, unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten litten.
AUFRUF ZUM STOPP DES HANDELS MIT ISRAEL
Anschließend nahm Özel an einem Iftar-Programm im Stadtteil Konak Mehtap teil.
In seiner Rede erläuterte er, dass man sich schon seit langem für die Palästina-Frage einsetze, und führte weiter aus:
„Der staatliche Terror, den Israel als Antwort auf die Angriffe der Hamas-Organisation vor Monaten begonnen hat, dauert ungeachtet des Ramadan an. Wenn die Türkei in Palästina etwas bewirken will, dann reicht es natürlich nicht, beim Fastenbrechen zum Mikrofon zu greifen und Israel zu verurteilen. Wenn man etwas tun will, dann muss man Sanktionen gegen Israel verhängen. Am einfachsten wäre es, den Handel mit Israel zu stoppen.“
Özel behauptete, dass die Regierung den Handel mit Israel trotz alledem stetig ausweite, und betonte, dass der Handel mit diesem Land unbedingt eingestellt werden müsse, damit dieses Leid ein Ende finde.
Özgür Özel äußerte die Hoffnung, dass jeder, insbesondere aber die öffentlichen Entscheidungsträger, den Rat des Propheten Mohammed beherzigen möge: „Wer satt schläft, während sein Nachbar hungert, gehört nicht zu uns.“ Er fuhr fort:
„Ich hoffe auf Tage, an denen alle Kinder lächeln können, wenn wir das Fest erreichen, und ihre Familien hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können. Ich gratuliere Ihnen bereits jetzt zum Fest. Und ich bitte Sie alle, am 31. März zur Wahl zu gehen, um sowohl Ihre staatsbürgerliche Pflicht in Bezug auf die Verwaltung des Landes und der Stadt zu erfüllen, als auch – falls Sie Einwände haben – Ihre Stimme in der Wahlkabine, dem einzigen Ort, an dem Sie der Regierung und der Politik Gehör verschaffen können, zu nutzen und all Ihre Reaktionen und Forderungen dort umzusetzen.“