Aufsehenerregende 'Bündnis'-Botschaft von Özgür Özel! „Ein neues weißes Blatt aufschlagen…“
Der CHP-Fraktionsvorsitzende und Kandidat für den Parteivorsitz, Özgür Özel, äußerte sich zur Entscheidung der İyi Parti, bei den Kommunalwahlen mit eigenen Kandidaten anzutreten: „Ein Wechsel des Parteivorsitzenden in der CHP ist ein bedeutender Paradigmenwechsel, der es ermöglicht, ein neues weißes Blatt mit den Bündnispartnern aufzuschlagen und sich erneut mit ihnen an einen Tisch zu setzen.“
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Cumhuriyet Halk Partisi steuert Schritt für Schritt auf den 38. ordentlichen Parteitag am 4. und 5. November zu.
Bei den im August begonnenen Provinzkongressen wurden bisher 67 Provinzvorsitzende gewählt, allen voran in Ankara, Istanbul und Izmir. Auf dem Provinzkongress in Istanbul gewann der Kandidat der Erneuerer, Özgür Çelik, die Wahl gegen den Kandidaten der Parteizentrale, Cemal Canpolat.
CHP-Fraktionsvorsitzender Özgür Özel machte vor dem Parteitag am 4. und 5. November wichtige Aussagen. Im Gespräch mit Eray Görgülü von T24 bewertete Özel die Entscheidung der İYİ Parti, bei den Kommunalwahlen in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen.
„EIN WECHSEL DES PARTEIVORSITZENDEN SCHLÄGT AUCH FÜR DAS BÜNDNIS EIN WEISSES BLATT AUF“
„Ein Wechsel des Parteivorsitzenden in der CHP ist ein bedeutender Paradigmenwechsel“, sagte Özel und fügte hinzu: „Dies ermöglicht es, ein neues weißes Blatt mit den Bündnispartnern aufzuschlagen und sich erneut mit ihnen an einen Tisch zu setzen.“
Auf die Frage: „Falls Sie zum Parteivorsitzenden gewählt werden, werden Sie eine Initiative ergreifen, damit die İyi Parti diese Entscheidung überdenkt?“ antwortete Özel mit den Worten: „In unserer Partei wurde ein neues Blatt aufgeschlagen. Lassen wir uns auch ein neues Blatt aufschlagen. Zu sagen, dass wir das, was wir in der Vergangenheit richtig gemacht haben, wiederholen und aus dem, was wir falsch gemacht haben, lernen werden, ist eine Aufgabe, der sich der neue CHP-Parteivorsitzende nicht entziehen kann.“
Özel merkte an, dass die Ereignisse der Vergangenheit innerhalb der Millet İttifakı (Nationsbündnis) das Bündnispotenzial geschwächt hätten, und wies darauf hin, dass auch die kurdischen Wähler aufgrund des mit der Zafer Partisi geschlossenen Protokolls verärgert seien: „Sie reagieren mit der Frage: Haben wir für Herrn Kemal gestimmt, damit Ümit Özdağ Innenminister wird?“
Özel äußerte zudem: „Niemand, der für das Nationsbündnis gestimmt hat, wird tatenlos zusehen, wie Kommunen der AK Parti oder der MHP überlassen werden oder wie Kommunen, die wir gewinnen könnten, in deren Händen bleiben.“