Pervin Buldan rudert bei ihren Aussagen zurück: 'Ich habe es als Wunsch geäußert'

Pervin Buldan, Mitglied der İmralı-Delegation der DEM-Partei, erklärte, dass sie sich wünschten, eine aus den Parteien im Parlament zusammengesetzte Delegation möge İmralı besuchen.

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Pervin Buldan, Mitglied der İmralı-Delegation der DEM-Partei, bezeichnete den geplanten Besuch einer Delegation, die sich aus den im Parlament vertretenen Parteien zusammensetzen soll, auf der Insel İmralı als einen "Wunsch". Buldan hatte am 11. Oktober in einer Fernsehsendung gesagt: "Es ist geplant, dass eine 5-köpfige Delegation aus den Parteien, die eine Fraktion haben, dorthin fährt. Das ist die Information, die uns gegeben wurde."

ANTWORT DER CHP: "BESUCH AUF İMRALI STEHT NICHT AUF DER TAGESORDNUNG"

Nach Buldans Äußerungen meldete sich der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir zu Wort. Emir erklärte: "Ein Besuch auf İmralı steht nicht auf der Tagesordnung der Kommission" und betonte, dass dieses Thema in den Sitzungen des Parlaments nie zur Sprache gekommen sei. Emir fügte hinzu: "In den Sitzungen, die wir unter dem Vorsitz des Parlamentspräsidenten abgehalten haben, war ein Besuch auf İmralı zu keinem Zeitpunkt ein Thema. Auch der Parlamentspräsident sah keine Notwendigkeit, diesbezüglich eine Meinung einzuholen."

"NOTWENDIG FÜR DAS VORANKOMMEN DES PROZESSES"

Im Gespräch mit Tele1 stellte Pervin Buldan ihre Worte klar und betonte, dass sie der Meinung seien, die Kommission müsse nach İmralı reisen. Buldan sagte: "Wir bestehen darauf, dass die Kommission die Insel besucht. Wir denken, dass sie dorthin fahren sollte. Wir sind der Meinung, dass dies unbedingt notwendig ist, damit der Prozess gesund voranschreiten kann, und ich habe dies natürlich als einen Wunsch zum Ausdruck gebracht."

KLARSTELLUNG ZU DEN VIEL DISKUTIERTEN MEDIEN-AUSSAGEN 

Buldan äußerte sich zudem zu den Einschätzungen, sie habe in ihrem Gespräch mit Abdullah Öcalan die Medien kritisiert. "Ich könnte niemals den Gedanken haben, die Medien zum Schweigen zu bringen", sagte Buldan und fügte hinzu:

"Ich habe so etwas nicht gemeint. Ich habe lediglich zum Ausdruck gebracht, dass die geführten Gespräche und Bewertungen dem Frieden dienen sollten."