Pfefferspray-Einsatz bei 'İmamoğlu'-Protestmarsch in Muğla

In Muğla setzte die Polizei Pfefferspray gegen CHP-Mitglieder ein, die gegen die Festnahme des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, protestierten. Bei dem Einsatz wurden der Vorsitzende der CHP-Jugendorganisation der Provinz, Nazım Şardoğan, und mehrere weitere Personen festgenommen.

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Die Festnahme des Präsidenten des türkischen Städte- und Gemeindebundes und Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, löst an zahlreichen Orten Proteste aus. In Muğla ging die Polizei mit Pfefferspray gegen Demonstranten vor, die gegen die Festnahmeentscheidung protestierten. Es wurde berichtet, dass es zu Festnahmen kam.

Wie die Zeitung Sözcü berichtet, setzte die Polizei Pfefferspray gegen eine Gruppe ein, die nach einer von der CHP-Provinzorganisation organisierten Presseerklärung zum Gerichtsgebäude marschieren wollte.

Der CHP-Bezirksvorsitzende von Bodrum, Tuna Işın, erklärte: „Der Vorstandsmitglieder der CHP-Provinzorganisation Muğla, Mehmet Barut, sowie der Vorsitzende der Jugendorganisation der Provinz, Nazım Şardoğan, und einige unserer Mitglieder wurden festgenommen. Die Polizei griff die marschierende Gruppe mit Pfefferspray an.“

Nach dem Polizeieinsatz kehrte die Gruppe zum CHP-Provinzgebäude zurück.

Der Vorsitzende der CHP-Jugendorganisation der Provinz Muğla, Nazım Şardoğan, und zwei weitere Personen, die vor dem Gerichtsgebäude in Muğla gegen die Festnahme des TBB- und IBB-Präsidenten Ekrem İmamoğlu protestierten, wurden festgenommen.