Plan zur Gestaltung der Zeit nach Erdoğan enthüllt: Jene 'geheimnisvolle' Gruppe innerhalb der AKP soll sich mit Erdoğan getroffen haben!
Der TV100-Kolumnist Fuat Uğur schrieb, dass am 28. April 2024 ein bemerkenswertes Treffen im Haus von Präsident Erdoğan stattgefunden habe. Laut Uğur bereitet sich diese Gruppe innerhalb der AKP auf die Zeit nach Erdoğan vor. Hier sind die Details...
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Der TV100-Kolumnist Fuat Uğur behauptete in seiner heutigen Kolumne, dass eine dreiköpfige Gruppe aus der AKP am 28. April 2024 Präsident Recep Tayyip Erdoğan in seiner Residenz besucht habe und dass dieses Treffen den Boden für einige Entwicklungen innerhalb der Partei bereitet habe.
Der Behauptung zufolge bat das besagte Team weniger als einen Monat nach den Kommunalwahlen vom 31. März um 13:00 Uhr um ein privates Gespräch mit Erdoğan. Während drei Personen physisch an diesem Treffen teilnahmen, wurde eine weitere Person per Online-Verbindung in das Gespräch einbezogen.
ERDOĞAN ZUR 'NORMALISIERUNG' ÜBERREDET
Wie Fuat Uğur berichtet, wurde Erdoğan bei diesem Treffen, das sich auf das Ergebnis der Kommunalwahlen konzentrierte, regelrecht „gemobbt“, wobei der Eindruck erweckt wurde, er sei der alleinige Verantwortliche für das schlechte Abschneiden.
Uğur behauptete, dass Präsident Erdoğan infolge dieses Drucks dazu überredet worden sei, ohne Vorbedingungen Normalisierungsgespräche mit dem CHP-Vorsitzenden Özgür Özel aufzunehmen. Zudem erklärte er, es gebe Anzeichen dafür, dass diese Gruppe bereits zuvor Kontakt zur CHP-Seite aufgenommen habe.
SZENARIEN FÜR DIE „ZEIT NACH ERDOĞAN“
Fuat Uğur erklärte, dass die besagte Gruppe, obwohl sie innerhalb der AKP zahlenmäßig klein sei, Einfluss ausüben wolle und sich sowohl intern als auch gegenüber der Opposition zu vermarkten versuche.
Es wurde behauptet, dass diese Gruppe zwischen den internen Machtverhältnissen der CHP (Ekrem İmamoğlu und Kemal Kılıçdaroğlu) wie auf einer „Wippe“ agiere und ihr Ziel darin bestehe, ein politisches Design für die Zeit nach Erdoğan zu planen.
In Uğurs Artikel wird argumentiert, dass das Ziel dieses Teams darin bestehe, die AKP durch Kontakte zur Opposition zu beeinflussen und eigene Machtbereiche zu etablieren, während die Partei auf die Wahlen 2027 oder 2028 vorbereitet werde.
„SIE WOLLEN BEI DEN PARTEIINTERNEN MACHTVERHÄLTNISSEN BESTIMMEND SEIN“
Im weiteren Verlauf des Artikels stellte Uğur fest, dass das besagte Team mit Blick auf die Wahlen 2028 agiere und in diesem Rahmen versuche, sich anhand von Szenarien für die Zeit nach Präsident Erdoğan politisch zu positionieren.