Politische Kritik der MHP an der Justiz

Die MHP setzt ihre Kritik an der Justiz fort, insbesondere im Hinblick auf die jüngsten Operationen gegen CHP-geführte Kommunen und die Verzögerungen bei der Erstellung von Anklageschriften.

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Die MHP verschärft ihre Kritik an den Justizprozessen. Nach den Äußerungen des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli wies auch der Chefberater des MHP-Vorsitzenden, Yıldıray Çiçek, auf politische Einstellungsänderungen innerhalb der Justiz hin. Çiçek erklärte, dass die Unparteilichkeit der Justiz hinterfragt werden müsse, da sich die "Ansätze je nach politischer Position ändern".

In seinem in der Zeitung Türkgün veröffentlichten Artikel führte Çiçek aus, dass in der Türkei zwar gelegentlich Operationen wegen Korruptions-, Bestechungs- und Geldwäschevorwürfen durchgeführt würden, diese Prozesse jedoch häufig als Instrumente des politischen Wettbewerbs und der Diskreditierung missbraucht würden. Çiçek sagte: "Regierung und Opposition beschuldigen sich gegenseitig, doch wenn man auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Recht und Gewissen handeln würde, käme es nicht zu diesen Debatten."

In Çiçeks Erklärungen wurde betont, dass sich die Gerechtigkeit nicht nach Personen, Institutionen oder politischen Positionen richten dürfe. Er fügte hinzu: "Das Strafmaß sollte dem Verbrechen entsprechen, doch in der gegenwärtigen Situation ändern und wandeln sich die Ansätze."