Veto von Präsident Erdoğan gegen Furkan Torlak
Die in der Presse kursierenden Behauptungen, Furkan Torlak werde Pressesprecher von Justizminister Akın Gürlek, wurden vom Ministerium entschieden zurückgewiesen; hinter den Kulissen heißt es jedoch, Präsident Erdoğan habe dieser Ernennung nicht zugestimmt.
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Über Furkan Torlak, der in der Vergangenheit als Koordinator des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation tätig war und dessen Name in einer Drogenermittlung auftauchte, in der auch Mehmet Akif Ersoy inhaftiert war, ist eine neue Behauptung aufgekommen. Torlak war nach der betreffenden Untersuchung von seinem Posten bei der Kommunikationsdirektion zurückgetreten.
ANTWORT AUF DIE FURKAN-TORLAK-GERÜCHTE
In den sozialen Medien verbreiteten sich schnell Berichte, wonach Furkan Torlak unter dem neuen Justizminister Akın Gürlek zum Pressesprecher des Ministeriums ernannt worden sei. Doch auf diese Behauptungen folgte kurz darauf eine Antwort.
Die Journalistin Seyhan Avşar erklärte dazu: „Ich habe Minister Gürlek persönlich zu den in den sozialen Medien kursierenden Behauptungen befragt, wonach Furkan Torlak der Pressesprecher von Justizminister Akın Gürlek sei. Minister Gürlek stellte entschieden klar, dass dies nicht der Wahrheit entspreche.“
Es wurde mitgeteilt, dass für Furkan Torlak keine Ernennung für die genannte Position, weder kommissarisch noch regulär, erfolgt sei. Trotz des Dementis aus offiziellen Quellen kam in den Kulissen der Hauptstadt eine andere Behauptung auf.
ERDOĞAN HAT VETO EINGELEGT
Dem Bericht von Özlem Gürses von der Zeitung Sözcü zufolge war die Ernennung Torlaks zum Pressesprecher zwar angedacht, doch soll sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan gegen diese Personalentscheidung ausgesprochen haben.