Präsident Erdoğan nahm an den Trauerfeiern für die Opfer des Brandes in Bolu teil
Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan reiste heute nach Bolu, um an den Trauerfeiern für die Opfer des Hotelbrandes in Bolu-Kartalkaya teilzunehmen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Emine Erdoğan sprach er den Familien und Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.
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In Bolu brach gestern gegen 03.30 Uhr morgens ein Feuer im Grand Kartal Hotel aus, das sich 45 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet. Bei dem Brand kamen 76 Menschen ums Leben, 51 weitere wurden verletzt.
ERDOĞAN REIST NACH BOLU
Der Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun teilte über seinen Social-Media-Account mit: "Unser Präsident, Herr Recep Tayyip Erdoğan, und seine Ehefrau, Frau Emine Erdoğan, werden heute einen Besuch in Bolu abstatten. Im Rahmen ihres Besuchs werden unser Präsident und seine Ehefrau an den Trauerfeiern für unsere Bürger teilnehmen, die bei dem Brand in Kartalkaya ihr Leben verloren haben."
ERDOĞAN IN BOLU
Präsident und AKP-Vorsitzender Erdoğan stattete dem Haus der Familie Gültekin im Stadtteil Kılıçarslan, bei der 8 Angehörige bei dem Brand ums Leben kamen, einen Kondolenzbesuch ab. Erdoğan sprach dem bekannten Anwalt aus Bolu, Yüksel Gültekin, seinem Schwiegervater, dem ehemaligen AKP-Abgeordneten für Bolu Mehmet Güner, sowie dem Gründungsmitglied der AKP, Habibe Güner, und den trauernden Familienmitgliedern sein Beileid aus. Nach diesem Besuch begab sich Präsident Erdoğan zur Kalıcı-Konutlar-Moschee, um an der Trauerfeier teilzunehmen.
Erdoğan wurde von Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş, Innenminister Ali Yerlikaya, der Ministerin für Familie und soziale Dienste Mahinur Özdemir Göktaş, dem Minister für Arbeit und soziale Sicherheit Vedat Işıkhan sowie der Vorsitzenden der AKP-Frauenabteilung Ayşe Keşir begleitet.
"UNSER HERZ IST GEBROCHEN"
In einer dort gehaltenen Ansprache äußerte sich Erdoğan wie folgt:
"Wir bitten Gott um Barmherzigkeit für unsere 8 Geschwister, die wir nach dieser Katastrophe nun auf ihrem letzten Weg verabschieden. Möge ihr Platz im Jenseits ein hoher sein. Möge Gott sie in die Reihen der Märtyrer aufnehmen. Mehmet Bey war mein Abgeordnetenkollege, wir haben zusammen gedient und pflegen seit vielen Jahren eine familiäre Freundschaft. Unser Herz ist gebrochen, wir sind tief erschüttert. Wir bemühen uns nun, diese Pflicht zu erfüllen."