Präsident Erdoğan spricht in Kirgisistan: Wird er sein Schweigen zu den Zwangsverwaltern brechen?

Präsident und AKP-Vorsitzender Recep Tayyip Erdoğan hatte gestern nach der Ernennung von Zwangsverwaltern in Mardin, Batman und Halfeti im Rahmen des Eröffnungsprogramms des 40. COMCEC-Treffens keine Stellungnahme abgegeben. Heute sprach Erdoğan in Kirgisistan beim "Sechsten Treffen des Rates für strategische Zusammenarbeit auf hoher Ebene". Erdoğan äußerte sich nicht zu den Zwangsverwaltern.

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Nach der Ernennung eines Zwangsverwalters für die CHP-geführte Stadtverwaltung Esenyurt wurden gestern Morgen auch in Mardin, Batman und Halfeti Zwangsverwalter eingesetzt.

Es war mit Spannung erwartet worden, ob Erdoğan, der heute nach Kirgisistan reiste und beim "Sechsten Treffen des Rates für strategische Zusammenarbeit auf hoher Ebene" sprach, auf das Thema der Zwangsverwalter eingehen würde.

Auch gestern, als Erdoğan beim Eröffnungsprogramm des 40. COMCEC-Treffens sprach, hatte er keine Botschaft zu den Zwangsverwaltern übermittelt.

Die wichtigsten Punkte aus Erdoğans Erklärungen:

Unsere Sicherheitsbeziehungen werden ausgebaut. Das Handelsvolumen mit Kirgisistan soll auf 5 Milliarden Dollar steigen. Wir bemühen uns, unsere Zusammenarbeit weiter zu stärken. Ich bin davon überzeugt, dass unser Kampf gegen jede Form von Terrorismus, allen voran die FETÖ, (mit Kirgisistan) ununterbrochen fortgesetzt wird.