Im Prozess gegen Engin und Dilan Polat: 'Mıstık' äußert sich: 'Wegen des Betrags, den ich von der Bank abgehoben habe...'
Der Prozess gegen 28 Angeklagte, darunter der inhaftierte Engin Polat und die auf freiem Fuß befindliche Dilan Polat, denen wegen des Vorwurfs der Geldwäsche jeweils bis zu 40 Jahre Haft drohen, wird heute fortgesetzt. Besonders die Aussage von Mustafa Özalp, bekannt unter dem Spitznamen 'Mıstık', der die Social-Media-Konten verwaltete, sorgte für Aufmerksamkeit.
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Der Prozess gegen 28 Angeklagte, darunter das Ehepaar Dilan und Engin Polat, die sich vor dem 2. Strafgericht erster Instanz von Anadolu wegen des Vorwurfs der Geldwäsche durch illegale Wetten und Schönheitszentren mittels Cold-Wallet-Methoden sowie wegen 'Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung', 'Geldwäsche aus Straftaten' und 'Verstoß gegen das Gesetz zur Regelung von Wetten und Glücksspielen bei Fußball- und anderen Sportveranstaltungen' mit einer drohenden Haftstrafe von jeweils bis zu 40 Jahren verantworten müssen, wurde heute fortgesetzt.
ENGIN POLAT PER SEGBIS ZUGESCHALTET
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet; wurden bei der ersten Anhörung, die gestern im Konferenzsaal stattfand, die Verteidigungsreden aller inhaftierten sowie einiger nicht inhaftierter Angeklagter entgegengenommen. Bei der heutigen zweiten Anhörung wurden der inhaftierte Angeklagte Engin Polat und sein Vater Sezgin Polat per Video- und Audiosystem (SEGBİS) zugeschaltet. Auch der inhaftierte Angeklagte Ahmet Gün sowie einige nicht inhaftierte Angeklagte, darunter Dilan Polat und ihre Geschwister Sıla Doğu und Can Doğu, nahmen an der Verhandlung teil.
"WIR HATTEN KEINE ANDEREN AKTIVITÄTEN AUSSER GEWERBLICHER TÄTIGKEITEN"
Der nicht inhaftierte Angeklagte Mustafa Özalp, bekannt unter dem Spitznamen 'Mıstık', der die Social-Media-Konten aller Filialen der Schönheitszentren verwaltete, wies in seiner Verteidigung vor Gericht die Vorwürfe zurück und erklärte: "Ich wurde wegen eines Betrags festgenommen, den ich von der Bank abgehoben habe. Ich kenne Derkan Başer und Veysel Şahin nicht. Ich habe Filialen in Ankara und Çorum. Das sogenannte Mail-Order-System habe ich nie genutzt. Wir hatten keinerlei Aktivitäten außerhalb unserer gewerblichen Tätigkeiten", sagte er.