Reaktion der CHP auf die Klage gegen Özgür Özel! 'Eine von der AKP gesteuerte Klage ist politischer Druck!'

Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gamze Taşcıer hat scharf auf die Schadensersatzklagen reagiert, die von den Befehlshabern der Teilstreitkräfte, dem Generalstabschef und dem Verteidigungsminister gegen den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel eingereicht wurden. Taşcıer bezeichnete diese juristischen Schritte als rechtswidriges Instrument politischen Drucks und erklärte: 'Diese Klage, die persönlich vom AKP-Präsidenten gesteuert wird, ist nichts weiter als ein Mittel zur politischen Unterdrückung.'

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Verteidigungsminister Yaşar Güler, Generalstabschef General Metin Gürak, der Kommandeur der Landstreitkräfte General Selçuk Bayraktaroğlu und der Kommandeur der Seestreitkräfte Admiral Ercüment Tatlıoğlu haben aufgrund von Kritik an der Entlassung von Leutnanten jeweils separate Klagen auf immateriellen Schadensersatz gegen den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel eingereicht. Auf diese juristischen Schritte gegen Özel reagierte die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gamze Taşcıer.

 

Taşcıer hielt in ihrem Beitrag auf ihrem Social-Media-Konto Folgendes fest:

„Unser Vorsitzender, Herr Özgür Özel, hat unter dem Dach der TBMM berechtigte Fragen zu zahlreichen ungerechten Praktiken aufgeworfen, insbesondere im Hinblick auf die aus den TSK entlassenen Leutnante, und zum Ausdruck gebracht, dass die Türkischen Streitkräfte, der Augapfel unserer Nation, als verfassungsmäßige Institution eine überparteiliche Position einnehmen müssen. 

 

Doch das Erdoğan-Regime nutzt den Rechtsweg als Druckmittel und zwingt die Kommandeure dazu, fast wie ein 'Parteikader' zu agieren, wodurch die Türkischen Streitkräfte in den Mittelpunkt seiner eigenen politischen Polemik gezogen werden. 

 

Diese Klage, die persönlich vom AKP-Präsidenten gesteuert wird, ist nichts weiter als ein Mittel zur politischen Unterdrückung. Die Macht des Staates in der Eigenschaft als 'Oberbefehlshaber' für persönliche oder parteipolitische Interessen zu nutzen, widerspricht grundlegend dem Prinzip des Rechtsstaates.  

 

Diese vom Palast-Regime geschürte politische Polemik schadet den Türkischen Streitkräften, die ein gemeinsames Gut unserer Nation sind. Es ist unser natürlichstes Recht zu erwarten, dass diejenigen, die nicht in der Lage sind, ihre Stimme gegen die Entlassung von Leutnanten aus den TSK zu erheben – die sich als Soldaten Mustafa Kemals bezeichneten –, weil diese auf Anweisung und Druck der politischen Macht erfolgte, nicht nach politischen Vorgaben, sondern innerhalb der Grenzen des Gesetzes handeln. 

 

Diese Erwartung zu äußern und eine offensichtlich begangene Rechtswidrigkeit zu kritisieren, ist für die Zukunft unseres Landes und das Wohlergehen unserer Demokratie unverzichtbar. 

 

Man sollte auch nicht vergessen: Diejenigen, die zur Rechenschaft gezogen werden müssen, können diejenigen, die nach Gerechtigkeit suchen, nicht zum Schweigen bringen. Die Adressaten der berechtigten Fragen unseres Vorsitzenden, Herrn Özgür Özel, greifen zu Einschüchterungsversuchen durch Klagen, anstatt transparent Stellung zu beziehen. Egal was die Regierung tut oder welche Drohgebärden sie verwendet, die Wahrheit wird früher oder später ans Licht kommen.“