Reaktion von İmamoğlu auf die Verhaftung von Fatih Altaylı! 'Eine Regierung, die sich dieser Angst ergeben hat...'

Der Oberbürgermeister von Istanbul und CHP-Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu äußerte sich zur Verhaftung des Journalisten Fatih Altaylı und erklärte: 'Die Türkei kann einer Regierung, die sich derart der Angst ergeben hat, nicht länger anvertraut werden.'

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Der Journalist Fatih Altaylı wurde gestern Abend wegen des Vorwurfs der 'Bedrohung des Präsidenten' festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde Altaylı einem Bereitschaftsgericht vorgeführt, das seine Inhaftierung anordnete, woraufhin er in das Marmara-Gefängnis überstellt wurde.


Der Oberbürgermeister von Istanbul und CHP-Präsidentschaftskandidat Ekrem İmamoğlu äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zur Verhaftung von Altaylı wie folgt:

"Ein Geist, der sich vor politischen Gegnern, der Verteidigung durch Anwälte, Journalisten, jungen Menschen, Stimmen, Worten und sogar Bildern fürchtet, kann kein Land regieren. Die große Republik Türkei kann einer Regierung, die sich derart der Angst ergeben hat, nicht länger anvertraut werden. 

Während in der Region Entwicklungen stattfinden, die alles in Bewegung setzen, und wir uns inmitten der bedeutendsten historischen Umbrüche befinden, können Sie dieses Land nicht weiterhin mit dem Recht des Feindes verwalten.

Die Verhaftung des Journalisten Fatih Altaylı ist ein weiteres Symptom dieses Angstgefühls. Jeder rechtswidrige Schritt, den Sie unternehmen, ist ein Versuch, die Nation zu unterdrücken. Doch dieses edle Volk hat seine Entscheidung längst getroffen und der ganzen Welt verkündet, dass es sich nicht beugen wird."