Reaktion von İYİ-Partei-Chef Dervişoğlu auf das „Rahmengesetz“: Aufsehenerregende Äußerung zum Vertrag von Sèvres
Müsavat Dervişoğlu reagierte scharf darauf, dass der Gesetzesentwurf zur nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration am Jahrestag des Vertrags von Sèvres beraten wird.
12punto
In der Großen Nationalversammlung der Türkei steht der Gesetzesentwurf zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration morgen auf der Tagesordnung der Generalversammlung. Es wird erwartet, dass die Große Nationalversammlung der Türkei in die Sommerpause geht, sobald der als „Rahmengesetz“ bekannte Entwurf verabschiedet wurde.
Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, äußerte über seinen Social-Media-Account Kritik am Beratungstermin für die besagte gesetzliche Regelung. Dervişoğlu wies darauf hin, dass der Entwurf auf den 10. August, den Jahrestag des Vertrags von Sèvres, gelegt wurde, und fand scharfe Worte in Richtung der Regierung.
Dervişoğlu erklärte in seinem Beitrag:
„Was ist der Grund für Ihr Beharren darauf, das Parlament außerhalb seiner üblichen Arbeitszeiten zwangsweise arbeiten zu lassen, um das besagte Gesetz auf den 10. August, den Jahrestag von Sèvres, zu terminieren?
Wem senden Sie eine Nachricht? Glauben Sie etwa, dieses Volk sei in einen Todesschlaf gefallen?“
Der Entwurf, der als einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte am Ende des Legislaturjahres hervorsticht, in dem das Parlament seit dem 1. Juli ununterbrochen arbeitet, hat zu Diskussionen geführt.