Reaktion von Minister Tunç auf Özgür Özel: „Boykott bedroht die Wirtschaft“

Justizminister Yılmaz Tunç kritisierte den Boykottaufruf des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und erklärte, dass solche Aktionen der Wirtschaft schaden könnten.

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Justizminister Yılmaz Tunç nahm an der Baumpflanzzeremonie im „Justizwald des Märtyrer-Staatsanwalts Mehmet Selim Kiraz“ teil. In seiner Rede während der Zeremonie kritisierte Minister Tunç den Boykottaufruf, den der CHP-Vorsitzende Özel gestern ausgesprochen hatte. Minister Tunç äußerte sich in seiner Rede wie folgt:

„Seit Tagen werden Lügen und Verleumdungen verbreitet, um die unabhängige und unparteiische türkische Justiz anzugreifen. Auf Kosten der Störung der öffentlichen Ordnung werden unsere Sicherheitskräfte und unsere Polizei marginalen Gruppen als Zielscheibe präsentiert, womit eine sehr gefährliche Provokation eingeleitet wird.“

Minister Tunç führte weiter aus:

„Es ist ein sehr gefährlicher und falscher Ansatz, auf öffentlichen Plätzen vor unkontrollierten Gruppen eine aufhetzerische Sprache zu verwenden, um Marken, die einen Mehrwert für das Wachstum unseres Landes schaffen, namentlich als Zielscheibe zu benennen, zum Boykott aufzurufen und auf diesem Weg unsere Wirtschaft ins Visier zu nehmen. Dass Medienunternehmen, die als Garanten für die Meinungsfreiheit und die korrekte Information der Öffentlichkeit sowie als unverzichtbarer Bestandteil der Demokratie gelten, erneut mit einer feindseligen Haltung namentlich genannt und durch Sprechchöre ausgebuht werden, ist ein Schlag gegen die Pressefreiheit. Unabhängig von ihrer redaktionellen Linie wurde bisher noch kein Medienunternehmen auf diese Weise ins Visier genommen.

Die türkische Justiz zieht sowohl den Terror als auch Terroristen zur Rechenschaft und zieht auch diejenigen zur Rechenschaft, die Korruption begehen.“