Reflexionen des Parteistaates... MİT-Chef nahm an AKP-MKYK-Sitzung teil

MİT-Chef Kalın nahm nach dem Tod Gülens an einer Sitzung des AKP-Zentralvorstands (MKYK) teil und hielt eine Präsentation über die FETÖ. Auch Minister Fidan nahm an der Sitzung teil. Das Treffen löste Kommentare über einen Parteistaat aus.

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Obwohl der MİT die nationalen Interessen des Landes in den Vordergrund stellen und zu allen politischen Parteien den gleichen Abstand wahren sollte, wurde bekannt, dass eine Präsentation vor dem AKP-Zentralvorstand (MKYK) gehalten wurde.

MİT-Chef Kalın nahm nach dem Tod Gülens an einer Sitzung des AKP-Zentralvorstands teil und hielt eine Präsentation über die FETÖ. Auch Minister Fidan nahm an der Sitzung teil.

Dem Bericht der Zeitung Türkiye zufolge informierte İbrahim Kalın die AKP-Mitglieder bei dem Treffen über den Tod des Anführers der Gülen-Struktur, Fethullah Gülen, sowie über mögliche Nachfolger, das Organisationsschema der Gruppe und die internen Machtkämpfe innerhalb der Organisation.

Bei dem Treffen, bei dem festgestellt wurde, dass nach dem Tod Gülens ein großer interner Kampf innerhalb der Organisation ausgebrochen sei, wurden die Maßnahmen und Aktionen erläutert, die die Türkei gegen mögliche Szenarien ergriffen hat. Es wurde darauf hingewiesen, dass Namen wie Cevdet Türkyolu, Abdullah Aymaz, Mustafa Özcan und Ekrem Dumanlı, die zu den potenziellen neuen Führungskandidaten der FETÖ zählen, überwacht werden. Es wurde zudem mitgeteilt, dass auch Außenminister Hakan Fidan an der Sitzung teilnahm.

Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Oğuz Kaan Salıcı, reagierte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto mit den Worten: "So eine Schande hat man noch nicht gesehen. Der MİT-Chef hält eine Präsentation vor dem AKP-Zentralvorstand. Da habt ihr euren Parteistaat..."