Rekordstrafe für Kolan-Krankenhaus in Şişli nach Neugeborenen-Skandal: Illegale Bereiche versiegelt

Es wurde bekannt, dass das in den Neugeborenen-Skandal verwickelte Kolan-Krankenhaus seinen Standort in Şişli illegal erweitert hat. Die CHP-geführte Stadtverwaltung von Şişli verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 31,4 Millionen TL und ließ die illegalen Bereiche versiegeln.

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Im Skandal um die sogenannte Neugeborenen-Bande, die beschuldigt wird, den Tod von mindestens 12 Babys verursacht zu haben und deren Drohungen gegen einen Staatsanwalt bekannt wurden, gibt es eine neue Entwicklung.

Laut einem Bericht von İsmail Arı von BirGün: Das Gesundheitsministerium hatte die Lizenz des Kolan-Krankenhauses in Silivri, das in der Anklageschrift zur Neugeborenen-Bande als eines der Zentren der kriminellen Aktivitäten aufgeführt wurde, bereits entzogen.

Der Eigentümer des Kolan-Krankenhauses in Silivri, Mehmet Nedim Kolan, war 2018 AKP-Kandidat für das Parlament in Ağrı. Nun hat der AKP-nahe Kolan in seinem Privatkrankenhaus in Şişli für einen neuen Skandal gesorgt.

SOWOHL GELDSTRAFE ALS AUCH VERSIEGELUNG

Die CHP-geführte Stadtverwaltung von Şişli stellte fest, dass das Krankenhaus von Kolan in Şişli durch illegale Umbaumaßnahmen erweitert wurde. Mit einem Beschluss des Stadtrats von Şişli vom 5. November 2024 wurde eine Geldstrafe in Höhe von 31 Millionen 404 Tausend TL gegen das Krankenhaus verhängt.

Die städtischen Behörden stellten fest, dass das Kolan-Krankenhaus entgegen dem genehmigten Projektplan den Bereich, der im Erdgeschoss als Innenhof ausgewiesen war, mit einem ausfahrbaren Pergola-System überdacht und so den Café-Bereich vergrößert hat. Zudem wurden 8 Treppen zwischen dem neunten Normalgeschoss und dem neunten Zwischengeschoss entfernt und die Bodenöffnungen geschlossen. Es wurde auch festgestellt, dass der AKP-nahe Kolan, der offenbar keine Lehren aus der Erdbebenkatastrophe gezogen hat, die Trennwände im neunten Zwischengeschoss versetzt hat. Die Stadtverwaltung hat die illegalen Bereiche des Krankenhauses durch die Erstellung eines Baustopp-Protokolls versiegelt.